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Walnussbaum

Echter Walnussbaum © istockphoto, deyanarobova

Die Heimat des Walnussbaums ist Südosteuropa, China, Zentralasien und das Gebiet, das sich von Kleinasien bist Nordindien erstreckt. Der Baum wird heute in Nordafrika, Nordamerika, Ostasien und ganz Europa angebaut. Das Blättermaterial stammt aus Importen aus den ost- und südosteuropäischen Ländern.

Walnussbaum in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden vor allem die von der Spindel befreiten, ganzrandigen Blätter des Walnussbaums (Juglandis folium), seltener auch die äußeren Fruchtschalen (Juglandis fructus cortex) verwendet.

Walnussbaum: Besondere Merkmale

Walnussbäume werden zwischen 10 und 25 m hoch. Sie tragen große, unpaarig gefiederte Blätter, die erst rötlich, später grün sind. Die weiblichen Blüten hängen zu zweit oder zu dritt an den Enden der Zweige, während die männlichen in langen Kätzchen herunterhängen.

Die Walnuss ist eine Steinfrucht, die von einer zunächst glatten grünen Schale umgeben ist; später verfärbt sich die Schale braun. Im Inneren der harten Walnuss befinden sich die braunen, knorpelförmigen Keimblätter, welche essbar und eine beliebte Zutat für Müslis, Kuchen, Salate und viele andere Speisen sind. Essbar sind auch die Nüsse der Schwarzen Walnuss (Juglans nigra) und die der Grauen Walnuss (Juglans cinerea).

Walnussblätter als Arznei

Die geschnittene Droge besteht aus beidseitig braun-grünen, brüchigen und unbehaarten Blattfragmenten. Nur mit der Lupe sind auf der Unterseite der Blätter kleine Haarbüschel zu erkennen. Deutlich sieht man außerdem die Blattadern.

Walnussblätter verbreiten einen schwach aromatischen Geruch. Der Geschmack der Blätter ist leicht bitter, kratzend und zusammenziehend (adstringierend).

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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