Aktuelle Nachrichten & Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Gesundheit – aus Deutschland und der ganzen Welt.

Zum aktuellen Thema Coronavirus (SARS-CoV-2) und der daraus resultierenden Erkrankung COVID-19 finden Sie hier täglich aktuelle Meldungen. Darüber hinaus informieren wir Sie in unserem Themenspezial zum Coronavirus ausführlich über Ansteckung, Symptome, betroffene Risikogruppen, Schutzmaßnahmen und vieles mehr.

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Bundesgesundheitsministerium verteidigt geplantes Aus für kostenlose Tests

Das Bundesgesundheitsministerium hat sein Vorhaben verteidigt, die kostenlosen Corona-Tests für jeden im Oktober auslaufen zu lassen. Es könnten sich mittlerweile alle impfen lassen, deshalb müssten die Tests nicht dauerhaft vom Steuerzahler finanziert werden, sagte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch in Berlin. FDP und Linke kritisierten das beabsichtigte Aus für die kostenlosen Tests als unsozial. Das Gesundheitsministerium nennt in einem Strategiepapier neben dem Aus für die kostenlosen Tests weitere Kontaktbeschränkungen und die Beibehaltung der Maskenpflicht als weitere mögliche Maßnahmen.In einem Strategiepapier heißt es, die kostenlosen Bürgertests hätten "einen wichtigen Beitrag geleistet, um die dritte Welle zu brechen". Als mögliche Daten für das Auslaufen der Kostenerstattung werden der 11. und der 18. Oktober genannt. Nur bei Menschen, die nicht geimpft werden können oder für die keine Impfempfehlung vorliegt, sollten die Kosten für die Schnelltest weiter übernommen werden.Mit dem Ende der Kostenerstattung würden viele Menschen von gesellschaftlicher Teilnahme ausgeschlossen, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch. Der Bundestagsvizepräsident sprach von einem "Druckmittel, um Menschen zum Impfen zu zwingen". "Was soll denn eine Familie mit zwei Kindern tun, wenn sie in ein Restaurant will? Soll sie zunächst 48 Euro für Tests auf den Tisch legen?". Auch die Linke forderte eine Beibehaltung der kostenlosen Tests. "So lange es Testpflichten gibt, muss es kostenlose Tests geben", sagte Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Abschaffung kostenloser Tests ist im höchsten Maße unsozial." Es hätten noch längst nicht alle Gelegenheit gehabt, sich impfen zu lassen, "und einige Wenige werden sich aus gesundheitlichen Gründen auch langfristig nicht impfen lassen können". In dem Strategiepapier wird außerdem vorgeschlagen, die Pflicht zum Tragen von medizinischen Schutzmasken im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und dem Einzelhandel beizubehalten, und zwar auch für Geimpfte und Genesene.Unabhängig von der Inzidenz solle ab Anfang  Mitte September 2021 die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen in ganz Deutschland generell nur unter Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Genannt werden dabei die Innengastronomie, Hotelübernachtungen, körpernahe Dienstleistungen, Sport im Innenbereich, Veranstaltungen im Innenraum sowie Großveranstaltungen drinnen und draußen.Insbesondere für Ungeimpfte könnten "erneut weitergehende Einschränkungen notwendig werden", heißt es in dem Strategiepapier weiter. "Dazu zählen insbesondere Kontaktbeschränkungen sowie die Begrenzung der Teilnahme beziehungsweise der Ausschluss von der Teilnahme nicht geimpfter Personen an Veranstaltungen und in der Gastronomie." (2G statt 3G). "Generell können und müssen Geimpfte und Genesene aufgrund des deutlich reduzierten Risikos für sich und andere nicht mehr den gleichen Beschränkungen unterliegen wie nicht-geimpfte Personen."Auch in Kitas und Schulen hält das Gesundheitsministerium besonderen Schutz für notwendig. "Auch wenn es bei Kindern und Jugendlichen kaum zu intensivpflichtigen Fällen und nur sehr selten zu Todesfällen kommt, ist das Phänomen von Long Covid in seinen Ausmaßen und Folgen, wie auch bei den Erwachsenen, noch nicht abschließend untersucht." Verwiesen wird in dem Strategiepapier daher auf bestehende Empfehlungen für Test-, Lüftungs- und Hygienekonzepte in den Schulen. Da bei steigender Inzidenz auch wieder mit vermehrten Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen zu rechnen sei, planten Bund und Länder dort "rechtzeitige Auffrischimpfungen".

Studie: Infektionsrisiko bei vollständig Geimpften um ein Drittel niedriger

Vollständig gegen Covid-19 Geimpfte haben laut einer britischen Studie ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Der am Mittwoch veröffentlichten Studie zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter positiv auf das Coronavirus getestet wird, bei einem Drittel gegenüber Ungeimpften. Geringer war demnach auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Corona-Infizierter mit vollständigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt.Die Forscher vom Imperial College London untersuchten zwischen Ende Juni und Mitte Juli insgesamt knapp 100.000 Proben von englischen Studienteilnehmern. Ihrer Analyse zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probanden mit dem Coronavirus. Die sogenannte Prävalenzrate lag demnach bei den Ungeimpften bei 1,21 Prozent, bei vollständig Geimpften bei 0,4 Prozent.Studienleiter Paul Elliott sagte, die Studienergebnisse bestätigten bisherige Daten, wonach "beide Dosen eines Impfstoffs gut gegen eine Infektion schützen". Zugleich werde deutlich, dass auch nach einer Impfung ein Risiko fortbestehe, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. "Kein Impfstoff ist zu 100 Prozent wirksam und wir wissen, dass einig doppelt geimpfte Menschen durch das Virus immer noch krank werden können", betonte er. Mit Blick auf die umfassenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen in England rief er die Menschen dazu auf, im Umgang miteinander weiter vorsichtig zu sein. Ungeachtet von Warnungen von Wissenschaftlern hatte die britische Regierung am 19. Juli fast alle in England geltenden Corona-Restriktionen aufgehoben, darunter auch die Maskenpflicht in bestimmten Innenräumen.Dem britischen Gesundheitsministerium zufolge geht die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit dem Beginn der Lockerungen zurück. Dies überraschte Experten und Regierungsbeamte gleichermaßen. Vor den umstrittenen Lockerungen war mit einem deutlichen Anstieg der Corona-Fälle gerechnet worden.

Bericht: Reguläre US-Zulassung für Biontech/Pfizer-Impfstoff im September erwartet

Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer könnten in den USA einem Medienbericht zufolge Anfang September eine reguläre Zulassung für ihren bislang per Notfallzulassung genehmigten Corona-Impfstoff bekommen. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, hat sich die Zulassungsbehörde FDA eine "inoffizielle Frist" gesetzt, bis zum Tag der Arbeit am 6. September, einem gesetzlichen Feiertag, endgültig grünes Licht zu geben.Die FDA hatte die Notfallzulassung für den Impfstoff von Biontech und Pfizer im Dezember erteilt. Im Mai hatten die beiden Unternehmen dann damit begonnen, die Unterlagen für die vollständige Zulassung bei der Behörde einzureichen. Vergangene Woche erklärte die FDA, die endgültige Genehmigung sei eine ihrer obersten Prioritäten.Eine vollständige Zulassung des Corona-Impfstoffes könnte auch Impfskeptiker überzeugen und so die zuletzt ins Stocken geratene Impfkampagne in den USA wieder voranbringen. Bisher haben in den USA rund 192 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, das sind 58 Prozent der Gesamtbevölkerung.Parallel zur nachlassenden Impfbereitschaft waren die Corona-Infektionszahlen in den USA wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus zuletzt wieder angestiegen. In der Woche vor dem 2. August infizierten sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC jeden Tag durchschnittlich über 84.300 Menschen mit dem Coronavirus - so viele wie zuletzt im Winter.

Gesundheitsminister beschließen Start von Corona-Drittimpfungen für Risikogruppen

Die Gesundheitsminister der Länder haben den Start von Corona-Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen sowie flächendeckende Impfangebote für Jugendliche und Kinder ab zwölf Jahren beschlossen. Die Entscheidungen erfolgten einstimmig und im Einvernehmen mit der Bundesregierung, wie nach der Gesundheitsministerkonferenz am Montagabend mitgeteilt wurde. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßte die zusätzlichen Angebote auch für Minderjährige.Der Beschluss zu den Drittimpfungen sieht vor, dass diese zunächst Höchstbetagte, Pflegebedürftige sowie Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression erhalten sollen. Dies gilt zum einen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und anderen Einrichtungen, wo erneut mobile Teams zum Einsatz kommen sollen. Berechtigte, die zu Hause wohnen, sollen die Auffrischungsimpfungen durch ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte angeboten bekommen. In allen Fällen soll die Auffrischungsimpfungen frühestens sechs Monate nach der erstmaligen Herstellung des vollständigen Impfschutzes erfolgen.Für die Zwölf- bis 17-Jährigen wurde beschlossen, diesen generell auch in Impfzentren oder auch mit anderen niedrigschwelligen Angeboten Corona-Schutzimpfungen anzubieten. Voraussetzung ist eine entsprechende ärztliche Aufklärung sowie die Zustimmung auch der Eltern oder anderer Sorgeberechtigter. "Dies kann zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen", heißt es in dem Beschluss. "Auch 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, können sich und andere mit einer Impfung schützen" erklärte dazu Spahn. "Deshalb ist es gut, dass die Länder auch dieser Altersgruppe möglichst niedrigschwellig ein Impfangebot machen wollen."

Thailand verschärft angesichts von Rekordzahl an Neuinfektionen die Corona-Regeln

Angesichts einer Rekordzahl an Neuinfektionen hat Thailand die Corona-Regeln nochmals verschärft. Die nächtliche Ausgangssperre und andere Beschränkungen würden ab Dienstag in 16 weiteren Provinzen gelten, kündigte die Regierung am Sonntag in Bangkok an. Das südostasiatische Land kämpft derzeit mit einer dritten schweren Corona-Welle, die durch die hochansteckende Delta-Variante befeuert wird.Obwohl für mehr als zehn Provinzen und auch die Hauptstadt Bangkok mit ihren geschätzt zehn Millionen Einwohnern bereits seit geraumer Zeit eine nächtliche Ausgangssperre und strikte Regeln gelten, nimmt die Zahl der Neuinfektionen immer weiter zu. Deshalb gilt ab Dienstag in nunmehr 29 der 79 Provinzen des Landes nicht nur eine nächtliche Ausgangssperre, sondern auch weitere strikte Regeln: Restaurants dürfen nur Lieferdienste anbieten, öffentliche Parks und Einrichtungen bleiben geschlossen.Am Samstag wurden erneut so viele neue Infektionen und so viele Todesfälle wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie gemeldet. Innerhalb von 24 Stunden steckten sich nach offiziellen Angaben 18.900 Menschen neu mit dem Coronavirus an, 178 Menschen starben an Covid-19. Insgesamt wurden damit mehr als 615.000 Fälle registriert, knapp 5000 Menschen starben. Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch deutlich höher.Die ersten Corona-Fälle der jüngsten Welle gehen auf Nachtclubs in Bangkok zurück, die häufig von Ausländern sowie der thailändischen Elite und Politikern besucht werden. Besonders betroffen von der Pandemie sind jedoch die armen Bevölkerungsschichten, vor allem die Bewohner der Slums von Bangkok, wo das Einhalten von Abstandsregeln nahezu unmöglich ist.

Bericht: Gesundheitsministerkonferenz will Impfung für Kinder ab zwölf beschließen

Die Bundesregierung und die Gesundheitsminister der Länder wollen einem Medienbericht zufolge bei der Gesundheitsministerkonferenz am Montag Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beschließen. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf einen Beschlussentwurf für die Konferenz berichtete, sollen die Impfungen den Plänen zufolge in Impfzentren, bei Haus-, Kinder- und Betriebsärzten erfolgen.Wie die Zeitung weiter berichtete, wollen die Länder jungen Erwachsenen in Universitäten, Berufsschulen und Schulen Impfungen anbieten. "Dies kann maßgeblich zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen", zitierte die "Bild am Sonntag" aus dem Entwurf.Das Papier sieht dem Bericht zufolge auch Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen vor, die bereits in wenigen Wochen beginnen sollen. Ab September sollen vor allem ältere Menschen, Pflegebedürftige und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein drittes Mal geimpft werden.Vollständig Geimpfte, die mit einem Vektorvirenimpfstoff geimpft wurden, sollen der Zeitung zufolge die Möglichkeit bekommen, sich beim dritten Mal mit dem mRNA-Vakzin der Hersteller Pfizer und Biontech impfen zu lassen. Für Pflegeeinrichtungen und Altenheime sollen dafür wieder mobile Impfteams eingesetzt werden.Zuletzt hatten sich führende SPD-Politikerinnen und -Politiker für mehr Impfungen gegen das Coronavirus bei jungen Menschen ausgesprochen. "Die Infektion selbst mag bei den meisten Kindern und Jugendlichen harmlos verlaufen. Doch auch bei ihnen gibt es die Gefahr von Long-Covid", sagte die Ko-Parteivorsitzende Saskia Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung für Zwölf- bis 17-Jährige bislang nicht generell, sondern nur für Risikogruppen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna aber bereits für diese Altersgruppe freigegeben. Mit dem Einverständnis ihrer Eltern können die Kinder und Jugendlichen sich deshalb bereits impfen lassen.

Hunderttausende Textilarbeiter in Bangladesch kehren an Arbeitsplätze zurück

Trotz dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen sind in Bangladesch hunderttausende Mitarbeiter von Bekleidungsfabriken in die Metropolen des Landes zurückgekehrt. An Bahnhöfen, Fährhäfen und Busstationen in mehreren Teilen des südasiatischen Landes herrschte am Samstag großes Gedränge. Zuvor hatte die Regierung in Dhaka ab Sonntag die Wiederöffnung der 4500 Textilfabriken angekündigt, die den europäischen und nordamerikanischen Markt mit Kleidung beliefern.Angesichts neuer Höchststände bei den täglichen Corona-Neuinfektionen hatten die Behörden in Bangladesch in diesem Monat eine Schließung von Fabriken, Büros und Geschäften angeordnet, die bis zum 5. August andauern soll. Vorzeitig öffnen dürfen nach einer Erklärung der Regierung nun aber die Bekleidungsfabriken, die namhafte westliche Modemarken beliefern. Die in Bangladesch äußerst einflussreiche Textilindustrie hatte vor "katastrophalen" Konsequenzen gewarnt, sollten die Aufträge der internationalen Mode-Labels nicht fristgerecht ausgeführt werden. Die Textilbranche hat in Bangladesch mehr als vier Millionen Beschäftigte. Das südasiatische Land ist nach China die zweitgrößte Exportnation für Bekleidung.Allein am 70 Kilometer von Dhaka entfernten Fährhafen Shimulia warteten am Samstag zehntausende Arbeiter auf ihren Transport in die Hauptstadt. Der 25-jährige Mohammad Masum sagte, er habe sein Dorf vor Anbruch der Morgendämmerung verlassen. Die mehr als 30 Kilometer zum Fährhafen habe er zu Fuß und mit Rikschas zurückgelegt. "Die Polizei hat uns an vielen Kontrollpunkten angehalten", sagte er. Im Zuge des Lockdowns wurde auch der öffentliche Nah- und Fernverkehr in Bangladesch stark eingeschränkt.Offiziell wurden in dem Land mit seinen 169 Millionen Einwohnern rund 1,2 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 20.000 Todesfälle durch Covid-19 registriert. Experten gehen aber davon aus, dass die tatsächlichen Infektions- und Todesfälle mindestens vier Mal so hoch liegen.

Kombiimpfung wirksamer als zweimalige Gabe von Astrazeneca

Die kombinierte Impfung mit den Wirkstoffen von Astrazeneca sowie Biontech/Pfizer ist wirksamer als die zweimalige Gabe des Astrazeneca-Impfstoffs. Bei der Kreuzimpfung ist die Antikörperantwort sehr viel stärker ausgeprägt, wie das Helmholtz Zentrum München am Freitag berichtete.Gemeinsam mit Forschenden der Technischen Universität München, des Universitätsklinikums Erlangen und des Universitätsklinikums Köln untersuchten die Helmholtz-Wissenschaftler die Immunreaktion bei einer Kombinationsimpfung anhand der Blutproben von rund 500 Teilnehmern. Diese erhielten neun Wochen nach ihrer ersten Corona-Schutzimpfung mit dem Vakzin von Astrazeneca eine zweite Impfung mit dem mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer.Die Immunreaktion auf die Kombinationsimpfung war demnach mindestens genauso gut wie die Antikörperantwort nach zwei Impfungen mit dem mRNA-Wirkstoff allein. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlicht. Auch die Ständige Impfkommission empfiehlt für unter 60-Jährige, die zunächst eine Corona-Schutzimpfung mit dem Vakzin von Astrazeneca erhalten haben, beim zweiten Termin einen mRNA-Impfstoff.Die Forschenden sehen die Kombinationsimpfung als weiteren Baustein, um die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung generell zu verbessern. Zudem könne sie bei individuellen Unverträglichkeiten oder bei Versorgungsengpässen eingesetzt werden. Allerdings sind den Angaben zufolge noch weitere Studien zur Bestätigung der Sicherheit und der klinischen Wirksamkeit dieser und anderer Kombinationsimpfungen erforderlich.