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Neuer Ebola-Fall in der kongolesischen Großstadt Goma

Zahl der Todesopfer steigt auf 1790

Ein Mann in Goma wird gegen Ebola geimpft

Eine neuer Fall von Ebola ist in der kongolesischen Großstadt Goma im Osten des Landes registriert worden. "Unsere Eingreiftrupps haben gerade einen zweiten Fall entdeckt und isoliert", erklärte der Ebola-Forscher Jean-Jacques Muyembe. Es handele sich um einen Mann, der am 13. Juli aus einer ländlichen Region in die dicht besiedelte Millionenstadt gekommen sei. Der Fall steht demnach nicht in Verbindung mit einem ersten Ebola-Fall in Goma, der vor zwei Wochen gemeldet wurde. 

Die Epidemie war vor einem Jahr in der Gegend von Butembo in der Provinz Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Seitdem sind laut offiziellen Zahlen vom Dienstag 1790 Menschen in der Region an dem Virus gestorben. Nach dem Tod des ersten Ebola-Patienten in Goma, der zweitgrößten Stadt des Landes, rief die WHO einen internationalen Gesundheitsnotstand aus. 

Beim Ebola-Virus leiden die Betroffenen an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie in heftigen Fällen an inneren Blutungen und Organversagen. Die Krankheit endet in etwa der Hälfte der Fälle tödlich. Unter Menschen reicht schon eine Berührung zur Infektion mit dem Virus. Ein neuer Impfstoff hilft aber bei der Eindämmung der Krankheit.

Veröffentlicht: 31.07.2019 – Quelle: Agence-France-Presse