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Modeunternehmer Mey lässt in Fabrik nun ebenfalls Atemschutzmasken nähen

Werk in Ungarn soll 100.000 Stück für Gesundheitssystem liefern

Ein Mundschutz

Auch das Modelabel Mey fertigt in der Coronakrise nun Atemschutzmasken. "Bereits vor einigen Wochen haben wir in unserem Werk in Ungarn begonnen, Mund- und Nasenmasken für die Regierung dort zu produzieren", sagte Matthias Mey, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Im Zuge der weiteren Ausbreitung des Erregers kamen dann weitere Anfragen von Krankenhäusern und Arztpraxen hinzu.

"Meine Frau arbeitet selbst als Ärztin in der Notaufnahme hier im Krankenhaus - insofern wusste ich früh, welcher Mangel an Masken auf uns zukommen wird", sagte der Unternehmer. In seiner Firma werde derzeit im Zweischichtsystem gearbeitet, in etwa zwei Wochen könnten 100.000 Masken geliefert werden. Diese seien allerdings weder medizinisch getestet noch zertifiziert, stellte Mey klar.

Veröffentlicht: 02.04.2020 – Quelle: Agence-France-Presse