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Was sind "bilanzierte Diäten"?

Die meisten Menschen denken bei dem Wort "Diät" an knappe Kost und ans Abnehmen. Gemeint ist in der Regel aber eine Ernährung, die auf ein spezielles körperliches Bedürfnis abgestimmt ist.

Wer muss eine solche Diät machen?

Bilanzierte Diäten werdenfür Personen entwickelt, die aufgrund einer Erkrankung, wegen einer bestimmten Funktionseinschränkung eines Organs oder aber wegen besonderer körperlicher Umstände einen speziellen Bedarf an die Nährstoff- und Energiezufuhr haben. Das können Menschen mit Stoffwechselstörungen sein, aber auch andere Kranke, wie zum Beispiel Krebspatienten, oder Pflegebedürftige, die Probleme mit der normalen Nahrungsaufnahme haben.

Wie sieht eine "bilanzierte Diät" aus?

Meistens handelt es sich bei bilanzierten Diäten um Trinknahrungen, die so zusammengesetzt sind, dass sie den kompletten Tagesbedarf der betroffenen Personengruppe unter Berücksichtung von speziellen Ernährungsbedürfnissen abdecken.

Das Wort "Bilanz" (bilancia (ital./lat.) = Waage, daher kommt auch das Wort "Balance") soll ausdrücken, dass die Ernährung ins Gleichgewicht mit den Bedürfnissen und Anforderungen des Organismus gebracht wird. "Soll und Haben" kommen zu einem Ausgleich, die "Bilanz stimmt".

Grundsätzlich müssen ergänzende bilanzierte Diäten - am besten im Rahmen eines Ernährungsplans - zusammen mit anderen Lebensmitteln eingenommen werden, um eine ausreichende Energie- und Nährstoffversorgung sicher zu stellen. Deshalb nennt man ergänzende bilanzierte Diäten mitunter auch "teilbilanzierte Diäten".

Im Gegensatz dazu stehen die "vollständig bilanzierten Diäten", die als einzige Nahrungsquelle dienen und den kompletten Bedarf des menschlichen Organismus abdecken. Quelle: PTA heute

Aktualisiert: 30.04.2012

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