Problemlos durch die Wechseljahre

Frau in den Wechseljahren © istockphoto, Kerkez

Sind das schon die Wechseljahre? – Das fragen sich viele Frauen, wenn sie plötzlich schlechter schlafen als früher, mehr schwitzen oder wenn die Periode unregelmäßiger wird. Bereits ab Mitte 30 beginnt sich der Hormonhaushalt im Körper der Frau langsam zu verändern. Erste spürbare Auswirkungen dieser Veränderungen treten in der Regel aber erst zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr auf.

Typische Symptome

Die Wechseljahre setzen nicht mit einem Paukenschlag ein, sondern langsam und allmählich. Sinkende Hormonkonzentrationen machen sich zunächst dadurch bemerkbar, dass der monatliche Zyklus unregelmäßiger wird - die Abstände zwischen den Zyklen können länger oder kürzer sein, die Stärke der Blutung kann zu- oder abnehmen.

Typische Symptome in dieser ersten hormonellen Umstellungsphase sind zudem Schlafprobleme. Oft wacht man Nachts schweißgebadet auf und kann nicht wieder einschlafen. Bei vielen Frauen leidet während dieser Zeit auch das seelische Wohlbefinden. Sie sind nervös, reizbar und fühlen sich schlicht und ergreifend nicht wohl in ihrer Haut. Und dies ist kein Wunder - schließlich muss der Körper im Wechsel, genau wie während der Pubertät, zu einem neuen hormonellen Gleichgewicht finden.

Zwei Arzneipflanzen für Körper und Seele

"Wechseljahre? – Da muss man als Frau eben durch", lautet die weit verbreitete Meinung. Und tatsächlich sind die Wechseljahre eine natürliche Entwicklungsstufe, die jede Frau in ihrem Leben erfährt. Das heißt aber nicht, dass Frauen sich damit abfinden müssen, unter Beschwerden zu leiden. Denn um Körper und Seele einen sanften Übergang in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen, steht eine natürliche und vor allem hormonfreie Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung.

Effektiv für Körper und Seele sind die wirksamen Substanzen aus Traubensilberkerze und Johanniskraut. Während Extrakte aus der Traubensilberkerze den hormonellen Umstellungsprozess auf schonende Weise unterstützen und so körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme, Schweißausbrüche oder Hitzewallungen lindern, beeinflussen die Wirkstoffe aus dem Johanniskraut Symptome wie Nervosität oder Reizbarkeit. Das bringt die innere Ausgeglichenheit zurück. Einzigartig in einem Arzneimittel kombiniert, ist Traubensilberkerzen plus Johanniskrautextrakt rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Sowohl körperliche als auch seelische Wechseljahresbeschwerden lassen sich damit auf sanfte Weise ausgleichen.

Je nach Beschwerdegrad ist eine individuelle Dosierung der Pflanzenkombination von zweimal täglich einem oder zweimal täglich zwei Dragees möglich. Wird die zweite Dosis vor dem Schlafengehen eingenommen, ist Schlafproblemen und nächtlichen Schweißausbrüchen wirksam zu begegnen.

Den Wechsel fit und gesund meistern

Auf welche Weise und wie stark die Zeit der Wechseljahre das körperliche und seelische Wohlbefinden und somit die Lebensqualität einer Frau beeinträchtigen, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Und bei weitem sind nicht alle hormonell bedingt. Ganz entscheiden ist auch die eigene Einstellung zu dieser Lebensphase.

Dominieren Furcht und Ablehnung, steht die Angst vor dem Älterwerden im Vordergrund, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich verstärkt Beschwerden einstellen, dass innere Ruhe und Ausgeglichenheit ins Wanken geraten. Eine positive Grundeinstellung zum Leben und die Fähigkeit sich selbst zu mögen, helfen dagegen mit den Wechseljahren besser zurecht zu kommen. Und, Jede Frau kann einiges selbst für sich tun, um die Zeit des Wechsels fit und gesund zu meistern.

Tipps rund um die Wechseljahre

  • Ernähren Sie sich abwechslungsreich und vollwertig. Achten Sie vor allem auf eine gute Kalziumversorgung, um Osteoporose zu vermeiden. Essen Sie öfter kalziumreiche Gemüsesorten wie Fenchel, Broccoli, Porree oder Endivie, fettarmen Joghurt und Käse. Bevorzugen Sie Mineralwasser mit über 150 mg Kalzium pro Liter.
  • Um Gewichtsprobleme während der Wechseljahre zu vermeiden, tauschen Sie fettreiche Lebensmittel gegen fettärmere Varianten. 30 g Salami z. B. enthalten 11 Gramm Fett in der gleichen Menge gekochten Schinken sind es nur 3 Gramm.
  • Meiden Sie stark gewürzte Speisen, Koffein und Alkohol. Diese Lebens- und Genussmittel können Hitzewallungen verstärken. Hilfreich ist dagegen das Trinken von reichlich Wasser.
  • Stress verschlimmert Hitzewallungen, sorgen Sie deshalb für Entspannung. Erlernen Sie spezielle Entspannungstechniken, z. B. Autogenes Training, Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobsen.
  • Sportliches Training hält fit und vital – und beeinflusst Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und psychische Beschwerden, außerdem stimuliert Bewegung den Knochenaufbau. Eine besonders günstige Sportart ist Walking.

Aktualisiert: 26.07.2013 – Autor: Schaper & Brümmer

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