Reiseapotheke für den Winterurlaub

Reiseapotheke für den Winterurlaub © istockphoto, dell640

Schneebedeckte Hügel, blauer Himmel, Sonnenschein: Im Winter lockt es viele Urlauber in die Berge. Doch damit Sie Ihren Winterurlaub in aller Ruhe genießen können, ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Besonders wichtig ist eine Reiseapotheke, damit Sie kleinere oder größere Beschwerden direkt vor Ort schnell behandeln können. Doch was gehört alles in die Reiseapotheke für den Skiurlaub? Informieren Sie sich hier: Mit unserer Reiseapotheke für den Winter können Sie sich beruhigt auf die Piste begeben.

Die Reiseapotheke für den Winter – was muss mit?

Falls Sie bereits eine Reiseapotheke besitzen, sollten Sie zu allererst das Haltbarkeitsdatum der schon vorhandenen Medikamente überprüfen. Dabei sollten Sie stets beachten, dass sich bei Salben, Tropfen und Sprays das Ablaufdatum nur auf ungeöffnete Produkte bezieht.

Danach können Sie mit dem Packen der neuen Reiseapotheke beginnen. Allgemein gilt, dass in die Reiseapotheke nur Medikamente gehören, die Sie kennen und die Sie gut vertragen. Ein Urlaub ist keine gute Gelegenheit, um mit neuen Medikamenten zu experimentieren.

Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass die Medikamente, die Sie täglich einnehmen müssen, in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Müssen Sie bestimmte Medikamente täglich zu einer bestimmten Uhrzeit einnehmen, sollten Sie darüber nachdenken, ob dies mit Ihren Plänen für den Urlaub vereinbar ist. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie mit dem verantwortlichen Arzt Rücksprache halten.

Wenn Sie häufiger unter bestimmten Beschwerden wie beispielsweise Lippenherpes oder Magenschmerzen leiden, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Reiseapotheke auch diese Medikamente in ausreichenden Mengen enthält. So können Sie sich vor Ort den Gang in die Apotheke ersparen.

Reiseapotheke: Erste Hilfe bei Erkältung & Co.

Nicht nur zu Hause, sondern auch im Urlaub kann man von einer Erkältung, einer Grippe oder einem hartnäckigen Husten erwischt werden. Deswegen sollten bestimmte grundlegende Bestandteile in jede Reiseapotheke gehören. Dazu zählen:

  • Nasentropfen oder Nasenspray
  • Erkältungssalbe und Erkältungsbad
  • Hustensaft, Hustenbonbons und Hustenlöser
  • Schleimlöser
  • Halsschmerztabletten
  • Vitamintabletten, Kalzium- und Magnesiumtabletten
  • Tempotaschentücher
  • Fieberthermometer
  • Kopfschmerztabletten
  • Medikamente gegen Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfungen und Übelkeit

Wer mit (kleinen) Kindern reist, sollte auch spezielle Medikamente für die Kinder nicht vergessen. Dazu gehören beispielsweise Zäpfchen gegen Fieber oder Schmerzen sowie Ohrentropfen.

Verbandsmaterial für Wunden und Prellungen

Wenn Sie als Skifahrer oder Snowboarder auf der Piste unterwegs sind, kann jederzeit etwas passieren: Schnell ist man gestürzt und hat sich eine Verstauchung, eine Prellung oder eine offene Wunde zugezogen.

Deswegen gehören unbedingt Pflaster (in verschiedenen Größen!) und Verbandsmaterialien in die Reiseapotheke für den Skiurlaub, um offene Wunden entsprechend versorgen zu können. Zum Verbinden sollten Sie Mullbinden, sterile Wundkompressen, Klebeband und eine kleine Schere in der Reiseapotheke mitnehmen. Auch eine Salbe oder Lösung, mit der Sie die Wunde desinfizieren können, sollten Sie dabei haben.

Zur Behandlung von stumpfen Verletzungen wie Prellungen sollte Ihre Reiseapotheke eine Heparin-Salbe enthalten. Diese sorgt dafür, dass der Bluterguss schneller abklingt. Zur Behandlung von Verstauchungen empfiehlt sich ein Tapeverband, mit dem das entsprechende Gelenk stabilisiert werden kann.

Schließlich sollte die Reiseapotheke für den Winter auch spezielle Blasenpflaster enthalten. Denn wer den ganzen Tag auf der Piste unterwegs ist, holt sich schnell einmal eine Blase. Mit einem Blasenpflaster kann in den folgenden Tagen unangenehmem Scheuern im Schuh vorgebeugt werden.

Reiseapotheke: Sonnenschutz muss mit!

Wenn es in die Berge geht, ist ein Sonnenschutzmittel besonders wichtig. Denn durch die Höhe ist die UV-Strahlung in den Bergen besonders intensiv. Da außerdem der Schnee die Sonne reflektiert, kommt es deutlich schneller zu einem Sonnenbrand als im Flachland.

Deswegen darf ein Sonnenschutzmittel mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (mindestens Lichtschutzfaktor 20) in der Reiseapotheke für den Winter nicht fehlen. Für besonders empfindliche Partien wie Lippen, Ohren oder Nase kann auch ein noch höherer Lichtschutzfaktor gewählt werden.

Bei der Wahl der Sonnencreme sollten Sie darauf achten, dass diese einen hohen Fettgehalt besitzt. Denn fetthaltige Sonnencremes schützen die Haut nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor einem Austrocknen durch die Kälte. Besonders praktisch sind kleine Sonnencremetuben, die man beim Skifahren immer bei sich tragen kann.

Neben Sonnenschutz ist es auch empfehlenswert, sich einen Kälteschutz zuzulegen. Dieser kann empfindliche Körperteile wie Nase, Ohren oder Wangen schützen. Die Kältecreme legt sich wie ein wasserundurchlässiger Schleier auf die Haut und schützt diese vor dem Austrocknen.

Aktualisiert: 21.06.2012 – Autor: Kathrin Mehner

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