Wilms-Tumor – Verlauf und Prognose

Trauriges Kind mit Wilms-Tumor
© rawpixel (Symbolfoto)

Mit den heutigen Therapiemethoden können etwa 90% aller Betroffenen langfristig geheilt werden. Im Einzelfall hängt die Prognose vom Stadium des Tumors und von seinen Gewebearten und deren Zusammensetzung ab.

Wie sind Verlauf und Prognose?

Bei den einzelnen Methoden können Komplikationen auftreten, zum Beispiel: 

  • Blutungen und Entzündungen bei der Operation
  • ein Verschluss der Lebervenen, Hörstörungen, Anämie oder Herzerkrankungen bei der Chemotherapie
  • Beeinträchtigung der Lungenfunktion, Bindegewebsverhärtungen oder Krebserkrankungen (Jahre später) als Folge der Bestrahlung

Rezidive, also ein Wiederauftreten des behandelten Krebses, und Komplikationen treten am häufigsten in den ersten zwei Jahren nach dem Abschluss der Therapie auf. Aus diesem Grund müssen die Kinder in dieser Zeit besonders engmaschig kontrolliert werden – am Anfang im Abstand von wenigen Wochen, später dann Monaten. Dazu gehören neben dem Arztgespräch und der klinischen Untersuchung auch der Ultraschall des Bauches, das Röntgenbild der Lunge und das Bestimmen von Blut- und Urinwerten.

Je nach Tumorart und Therapie können dann noch Knochenszintigrafie, EKG und Herzultraschall und Hörtests hinzukommen.

Aktualisiert: 14.03.2018
Autor*in: Dagmar Reiche

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