Implantate - wieder schön lächeln können

Zähne sollen theoretisch ein Leben lang halten. Die Praxis sieht jedoch oft anders aus. Im Laufe eines Lebens können Zähne aus verschiedenen Gründen ausfallen. Das kann ein Sportunfall in jungen Jahren sein oder der Zahnverlust mit zunehmendem Alter. Eine Alternative zu den herkömmlichen Brücken oder den sogenannten Dritten Zähnen sind Zahnimplantate. Sie sind fest im Kieferknochen verankert und bieten den Vorteil, dass gesunde Nachbarnzähne nicht beschliffen werden müssen. Allerdings ist dies oft mit hohen Kosten verbunden. Private Kliniken im Ausland machen den bisher teuren Zahnersatz bei höchster Qualität bezahlbar.
"Zahnimplantate sind für junge Menschen ab dem 16. Lebensjahr die erste Wahl, wenn es um den Ersatz von Zähnen geht", so der Aachener Zahnarzt und Implantologe Dr. Matthias Meier. "Auf diese Weise müssen im Gegensatz zur klassischen Krone oder Brücke bei Implantaten keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Die gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten, was ihre Lebensdauer erhöht."

Alternative zu den Dritten Zähnen

Doch auch als Alternative zu den sogenannten Dritten Zähnen bieten Implantate viele Vorteile, da die Zahnprothese auf den Implantaten fest verankert werden kann. Schmerzhafte Druckstellen und ein vermindertes Kaugefühl gehören somit der Vergangenheit an. Das Geschmacksempfinden bleibt erhalten. Durch die natürliche Übertragung der Kaukräfte wird der Stoffwechsel des Kieferknochens angeregt, so dass genügend Belastung ausgeübt wird und der gefürchtete Knochenschwund verhindert wird.

Was sind Implantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan die in Form einer Schraube oder eines Zylinders in den Kieferknochen eingesetzt werden. Das Metall ist besonders gewebeverträglich, löst keinerlei allergischen Reaktionen aus und geht schnell eine biologische Verbindung mit dem Kieferknochen ein. Der Einsatz ist unkompliziert und kann ambulanten durchgeführt werden.

Bei der Behandlung bohrt der Arzt ein oder mehrere Löcher in den Kieferknochen, in die das Implantat eingeschraubt werden kann. Anschließend wird die Zahnschleimhaut speicheldicht vernäht, um etwaige Entzündungen zu vermeiden und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Nach der Einheilphase kann der eigentliche Zahnersatz eingesetzt werden. Für das spätere Freilegen des Titaneinsatzes bedarf es nur eines kleinen Eingriffs per Laser. Danach können auf der stabilen Basis die Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden.

Nur geringer Zuschuss von Krankenkassen

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur einen geringen Festzuschuss für Zahnersatz, so dass die Zahnsanierung oftmals für den Betroffenen sehr hohe Kosten nach sich zieht, die privat beglichen werden müssen. Günstige Alternativen gibt es im Ausland. Private Zahnkliniken bieten Qualitätsstandards und eine technische Ausstattung, über die hierzulande nur wenige Einrichtungen verfügen. Die Behandlungskosten liegen bis zu 50% unter den vergleichbaren Kosten in Deutschland. Für die Nachsorge steht ein Netzwerk an qualifizierten Partnerzahnärzten in Wohnortnähe im Heimatland des Patienten zur Verfügung.

Aktualisiert: 31.08.2016 – Autor: Dentaprime

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