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Arnika – Dosierung

Arnika: Dosierung und Darreichung

Die Droge kann ganz oder geschnitten, als Pulver für Aufgüsse oder in Form von flüssigen oder halbfesten Mitteln zur äußerlichen (!) Anwendung eingesetzt werden. Am besten eignet sich hierfür die aus einem Teil Arnikablüten und zehn Teilen 70 prozentigem Ethanol hergestellte Tinktur, bei der etwa 92 Prozent der Sesquiterpenlactone in die Tinktur übergehen. Wird ein wässriger Auszug nach Angaben der Standardzulassung hergestellt, so beträgt der Anteil der extrahierten Sesquiterpenlactone etwa 75 Prozent.

Die Verarbeitung im Tee ist nicht mehr sehr gebräuchlich, und Arnikablüten als Bestandteil von Teemischungen wurden im Zuge der Nachzulassung vom Markt genommen.

Mittlere Tagesdosis für Arnika-Aufgüsse und -Tinkturen

Die mittlere Tagesdosis beträgt jeweils: bei Aufgüssen etwa zwei Gramm der Droge auf 100 Milliliter Wasser; bei Tinkturen für Umschläge eine drei- bis zehnfache Verdünnung mit Wasser und bei Tinkturen für Mundspülungen eine zehnfache Verdünnung.

Zubereitung von Arnika-Umschlägen

Zwei Gramm der Blüten (ein Teelöffel entspricht etwa 0,5 Gramm) werden mit brühendem Wasser übergossen und nach etwa fünf bis zehn Minuten durch ein Sieb gegeben. Der Tee sollte nicht getrunken werden, sondern eignet sich lediglich für die Herstellung von Umschlägen.

Wann und wie darf man Arnika nicht anwenden?

Arnika ist nicht anzuwenden bei bestehender Arnika-Allergie.

Aufgrund der toxischen Wirkung von Sesquiterpenlactonen, die als Hauptwirkstoffe in Arnika vorkommen, darf Arnika in keiner Form oral aufgenommen werden. Die Teezubereitung ist nicht zum Dauergebrauch und auch nicht zur inneren Anwendung gedacht.

Die Anwendung ist trotz der Bezeichnung "Tee" auf die Erstellung von Umschlägen beschränkt! Die innerliche Anwendung von Arnika kann Fehlgeburten auslösen. Der Kontakt mit offenen Wunden und Augen sollte vermieden werden.

Lagerung von Arnika

Die Droge sollte trocken und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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