Bockshornklee

Bockshornklee © istockphoto, rezkrr

Bockshornklee ist in den Mittelmeergebieten, Nordostafrika, der Ukraine, Indien und China beheimatet und wird in diesen Gebieten und Ländern auch als Kulturpflanze angebaut. Die medizinisch genutzten Samen stammen aus kommerziellen Anbauten in Indien, Marokko, China, der Türkei und Frankreich.

Samen als Arznei

In der Pflanzenheilkunde verwendet man die reifen, getrockneten Samen des Bockshornklees (Trigonellae foenugraeci semen).

Bockshornklee: Besondere Merkmale

Bockshornklee ist ein einjähriges, bis zu 60 cm hohes Kraut. Die Blätter sind gestielt und dreizählig gefiedert. In den Blattachseln sitzen unscheinbare Blüten, welche oben blassgelb und am Grunde hellviolett sind.

Die Pflanze trägt bis zu 20 cm lange, gekrümmte Hülsenfrüchte, die zahlreiche gelb- oder rotbraune Samen enthalten. Das Samenmaterial des Bockshornklees besteht aus den vierseitigen oder flach rautenförmigen, etwa 3 mm großen Samen. Diese sind sehr hart und von hellbrauner bis rötlich- oder gelblichbrauner Farbe.

Durch eine diagonal verlaufende Furche sind die Samen äußerlich in zwei ungleich große Abschnitte unterteilt. Wenn man die Samen in Wasser legt, quellen sie schnell auf und sprengen die Samenschale.

Geruch und Geschmack von Bockshornsamen

Bockshornsamen verbreiten einen kräftigen, aromatischen Geruch. Die Samen schmecken schwach bitter, beim Zerkauen fühlen sie sich im Mund schleimig an.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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