Cayennepfeffer – Wirkung

Bei Applikation von Capsaicin kommt es zunächst zu Rötung, Wärmegefühlen und brennendem Schmerz, gefolgt von einer lange andauernden Unempfindlichkeit.

So wirkt Cayennepfeffer

Der initiale Effekt ist auf die Erregung sogenannter Nozizeptoren, das heißt Rezeptoren der Haut, die auf Wärme- und Schmerzreize reagieren, zurückzuführen. Es kommt neben dem gesteigerten Schmerzempfinden zu einer erhöhten Durchblutung (deshalb die Rötung) am Auftragungsort.

Anschließend treten entzündungshemmende Effekte auf und es kommt zu einer Senkung des Schmerzempfindens, die in der Regel länger andauert. Wiederholte Gabe von Capsaicin führt zu einer Abschwächung der Wirkung infolge einer Desensibilisierung der Rezeptoren.

Cayennepfeffer: Nebenwirkungen

In seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag (urtikarielle Exantheme) kommen. In Einzelfällen wurde von Brennen, Stechen und entzündungsbedingter Hautrötung an der Auftragsstelle berichtet.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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