Goldrute – Dosierung

Goldrute ist in zahlreichen Teemischungen der Gruppe der Blasen-/ Nierentees, auch als Instant-Tee und in Filterbeuteln, enthalten. Des Weiteren enthalten viele Mono- und Kombinationspräparate Trocken- und Fluidextrakte des Krautes, wobei darauf geachtet werden sollte, dass auf der Packung Echtes Goldrutenkraut deklariert ist.

Die Präparate sind in Form von Kapseln, Dragees, Tropfen und anderen Zubereitungsformen auf dem Markt erhältlich.

Goldrute – die richtige Dosis

Die mittlere Tagesdosis von 6-12 g Goldrutenkraut sollte nicht überschritten werden.

Zubereitung von Goldrute

Zur Zubereitung eines Goldrutentees werden 2-3 g des fein geschnittenen Krautes (1 Teelöffel entspricht etwa 2 g) mit siedendem Wasser übergossen und nach 5-10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Goldrutenkraut kann aber auch kalt angesetzt und dann kurz aufgekocht werden.

Zur Entfaltung der harntreibenden Wirkung sollte 3-5 mal täglich jeweils 1 Tasse des Tees getrunken werden.

Wann sollte man Goldrute nicht anwenden?

Präparate, die Goldrute enthalten, sollten nicht bei Ödemen (Schwellungen des Gewebes aufgrund von Wassereinlagerungen), die auf eine eingeschränkte Herz- und Nierentätigkeit zurückzuführen sind, eingenommen werden.

Weitere Kontraindikationen sind chronische Nierenerkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit.

Hinweise zur Verwendung von Goldrute

Bei einer Durchspülungstherapie sollte unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, das heißt mindestens 2 Liter täglich, geachtet werden.

Goldrutenkraut sollte trocken und vor Licht geschützt gelagert werden.


Autor*in: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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