Koriander

Koriander © istockphoto, Vinodkpillai

Die Pflanze stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und dem Vorderen Orient. Sie wird auf der ganzen Welt als Gewürzpflanze kultiviert; die Droge wird vorwiegend aus Russland, Südosteuropa und Marokko importiert.

Koriandersamen als Arznei

Es werden die reifen, getrockneten Früchte (Coriandri fructus), die häufig auch als Samen bezeichnet werden, als Droge verwendet. Auch das ätherische Öl (Coriandri aetheroleum) findet Anwendung.

Merkmale von Koriander

Koriander ist eine etwa 60 cm hohe, unangenehm riechende, 1-jährige Pflanze, die gekerbte Blätter trägt. Die Blüten sind weiß bis blassrosa, 5-zählig und in Doppeldolden angeordnet.

Bei den randständigen Blüten sind die äußeren Blütenblätter etwas größer, sodass eine gewisse Ähnlichkeit mit Korbblüten besteht. Mit zunehmender Reife zerfallen die kleinen Früchte in zwei einsamige Teilfrüchte.

Koriander-Früchte

Die Droge besteht aus den getrockneten, braunen, mehr oder weniger kugeligen Früchten. Der Durchmesser der meist nicht in die Teilfrüchte zerfallenen Früchte beträgt zwischen 1,5 und 3 mm. Beim Trocknen der Rinde treten mehrere Haupt- und Nebenrippen hervor.

Geruch und Geschmack von Koriander

Der Geruch wie auch der Geschmack von Koriander sind aromatisch und würzig, weshalb die Pflanze auch bei der Zubereitung von Speisen häufig als Würzmittel verwendet wird. Der Geruch der unreifen Früchte und Blätter ist hingegen eher unangenehm.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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