Kürbis

Kürbis © istockphoto, maximkabb

Kürbis stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, jedoch wird die Pflanze heute auf der ganzen Welt kultiviert. Dabei sind Sorten entstanden, bei denen die Samen eine sehr weiche oder gar keine Schale mehr haben, wodurch das Schälen entfällt. Die Samen werden hierzulande vor allem aus osteuropäischen Ländern und Mexiko importiert.

Kürbissamen in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden die reifen, getrockneten Samen (Cucurbitae semen) oder auch das Samenöl verwendet.

Das Fruchtfleisch von Kürbissen wird häufig für Suppen verwendet und in Kuchen verarbeitet. Zierkürbisse eignen sich aufgrund des höheren Gehaltes an Bitterstoffen nicht zum Verzehr.

Kürbis: Besondere Merkmale der Pflanze

Der einjährige Kürbis bildet bis zu 10 m lange Kletterranken aus, mit denen er sich flächig auf dem Boden ausbreitet. Die deutlich fünflappigen Blätter sind sehr groß und behaart. Des Weiteren trägt die Pflanze große gelbe Blüten in Trichterform.

Am charakteristischsten sind jedoch die riesigen, gelb-grünen oder orangefarbenen, kugelförmigen Früchte, die zahlreiche flache Samen enthalten. Aus botanischer Sicht stellen die Früchte Beeren dar.

Eigenschaften von Kürbissamen

Kürbissamen sind grünliche bis bräunliche, ovale, abgeflachte Samen, die etwa 7-15 mm lang werden. An einem Ende sind sie rund, am anderen zugespitzt.

In gewissem Umfang nutzt man in der Pflanzenheilkunde auch die Samen anderer Kürbisarten wie zum Beispiel Cucurbita maxima oder Cucurbita mixta.

Die Samen verströmen keinen besonderen Geruch. Der Geschmack von Kürbissamen ist ölig und leicht süßlich.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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