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Leinsamen

Leinsamen © Pezibaer (Pixabay)

Flachs ist eine alte Kulturpflanze, die ursprünglich aus Westeuropa und den Mittelmeergebieten stammt. Heute findet weltweiter Anbau der Pflanze statt, wobei häufig der sogenannte Kreuzungs-Lein als Sorte verwendet wird. Die medizinisch genutzten Leinsamen werden vorwiegend aus Marokko, Belgien, Ungarn, Argentinien und Indien importiert.

Lein und Leinsamen in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde nutzt man die reifen und getrockneten Samen des Flachses (Lini semen). Daneben finden aber auch das Öl und die Fasern der Pflanze Anwendung.

Merkmale von Lein

Lein ist eine einjährige, bis zu 1 m hohe, zarte Pflanze mit aufrechten, schlanken Stängeln. Die Blätter der Pflanze sind schmal-nadelförmig und unbehaart. Die hübschen hellblauen Blütenkronen öffnen sich nur bei Sonnenschein.

Die Früchte bestehen aus hellbraunen Kapseln, in welchen mehrere rötlichbraune, glatte Samen enthalten sind. Es gibt Sorten, die nur zur Flachsfasergewinnung angebaut werden, andere werden ausschließlich zur Gewinnung von Leinsamen genutzt.

Was sind Leinsamen genau?

Das medizinisch nutzbare Material besteht aus den Leinsamen. Dies sind glänzende, (rötlich)braune, flache Samen, welche an einem Ende etwas breiter als am anderen sind. An der schmaleren Seite besitzen die Samen außerdem einen kleinen, seitlich gebogenen Schnabel. Die Samen sind etwa 4-6 mm lang.

Legt man sie in Wasser, so bildet sich eine dicke Schleimhülle um sie herum.

Geruch und Geschmack von Leinsamen

Leinsamen sind in unzerkleinerter Form geruchlos. Der Geschmack der Samen ist mild ölig, beim Zerkauen spürt man einen schleimigen Geschmack.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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