Löwenzahn – Dosierung

Löwenzahn
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Löwenzahn ist in zahlreichen Teemischungen, auch in Form von Filterbeuteln, und als Instant-Tee der Gruppe Leber-Galle-Tees oder Verdauungstees enthalten. Des Weiteren existieren im Handel viele verschiedene Kombinationspräparate zur oralen Anwendung, beispielsweise in Form von Tropfen, Kapseln, Tonika, Tabletten oder Dragees. Als wirksamste Darreichungsform gilt der Frischpflanzenpresssaft.

Löwenzahn: Die richtige Dosis

Die mittlere Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, bei Aufgüssen etwa 1 EL der geschnittenen Droge auf 1 Tasse Wasser und bei Tinkturen 3 Mal täglich 10-15 Tropfen. Bei einer Abkochung werden 3-4 g der geschnittenen Droge auf 1 Tasse Wasser gegeben.

Löwenzahn – Zubereitung von Tee

Zur Zubereitung eines Löwenzahntees werden 1-3 g der fein geschnittenen Droge (1 Teelöffel entspricht etwa 1,2 g) mit kaltem Wasser angesetzt, aufgekocht und 10 Minuten ziehen gelassen. Abschließend wird das Ganze durch ein Teesieb gegeben.

Bei Verdauungsbeschwerden sollte dann jeweils morgens und abends eine Tasse des warmen Tees getrunken werden.

Gegenanzeigen: Wann sollte man Löwenzahn nicht anwenden?

Löwenzahn sollte bei einem vorliegenden Verschluss der Gallenwege, Eiteransammlung in der Gallenblase (Gallenblasenempyem) oder Darmverschluss (Ileus) nicht eingenommen werden. Wenn Sie an Gallensteinen leiden, sollte vor Beginn einer Löwenzahn-Therapie ein Arzt konsultiert werden.

Was ist bei der Anwendung noch zu beachten?

Bei Durchführung einer Durchspülungstherapie mit Löwenzahn sollte unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Es wird empfohlen, jeden Tag mindestens 2 Liter Flüssigkeit aufzunehmen.

Die Droge sollte trocken und vor Licht geschützt gelagert werden.


Autor*in: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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