Malve – Dosierung

Malvenblätter und -blüten sind als Monodroge und in Teegemischen, insbesondere der Gruppe der Husten-, Erkältungs- und Bronchialtees enthalten. Daneben kommen die Blüten auch in Magen- Darm-Teemischungen vor. Extrakte aus Malvenblättern und -blüten werden außerdem beispielsweise in Form von Hustensaft oder Hustenbonbons verarbeitet.

Malve: mittlere Tagesdosis

Die mittlere Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, 5 g der Droge.

Malve – Zubereitung als Tee

Zur Zubereitung eines Malventees werden 1,5-2 g der fein geschnittenen Malvenblüten (1 Teelöffel entspricht etwa 0,5 g) bzw. 3-5 g der fein geschnittenen Blätter (1 Teelöffel entspricht etwa 1,8 g) mit kochendem Wasser übergossen und nach 5-10 Minuten durch ein Teesieb gegeben.

Aus den Blättern kann auch über 5-10 Stunden ein Kaltauszug hergestellt werden, der jedoch vor dem Kochen kurz aufgekocht werden sollte.

Zur Entfaltung einer therapeutischen Wirkung sollte mehrmals täglich eine Tasse des mit Honig gesüßten Tees getrunken werden.

Wann sollte man Malve nicht anwenden?

Malvehaltige Mittel sollten nicht bei verschleimten Atemwegen eingenommen werden, da der für das Abhusten des Schleims notwendige Hustenreiz durch Malve unterdrückt wird.

Richtige Aufbewahrung von Malve

Die Droge sollte trocken und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Heilpflanzen-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte wählen Sie eine Kategorie: