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Mate – Dosierung

Mateblätter werden hauptsächlich in Form von Tee (als Monodroge, grün oder geröstet, im Filterbeutel oder als Instant-Tee) eingenommen. Die Droge ist auch in diversen Teemischungen der Gruppe "Fasten-Tee", "Herz-Kreislauf-Tee" oder "Blasen- und Nierentee" enthalten.

Weitere Darreichungsformen

Es existieren derzeit keine pflanzlichen Arzneimittel, die Extrakte der Pflanze enthalten. Das Drogenpulver kann jedoch auch in anderen Zubereitungsformen eingenommen werden.

Mate: Die richtige Dosis

Die mittlere Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, 3 g der Droge.

Mate – Zubereitung als Tee

Zur Zubereitung eines Mate-Tees wird etwa 1 gehäufter Teelöffel der geschnittenen Blätter (1 Teelöffel entspricht etwa 2 g) mit heißem Wasser übergossen und nach 5-10 Minuten abgeseiht.

Wie beim Schwarzen Tee auch, ist die anregende Wirkung beim frisch zubereiteten Matetee stärker und der Geschmack angenehmer als beim bereits länger stehenden Getränk. Dies rührt daher, dass Koffein schneller in Lösung geht als die adstringierenden Gerbstoffe.

Wann sollte man Mate nicht verwenden?

Mate sollte während der Schwangerschaft nicht oder nur in geringen Mengen eingenommen werden. Koffein geht auch in die Muttermilch über und kann deshalb beim Neugeborenen zu Schlafstörungen führen.

Kinder unter 14 Jahren sollten ebenfalls keinen Matetee trinken. Mateblätter sollten nicht in höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Die Blätter sollten trocken und vor Licht geschützt gelagert werden.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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