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Pfefferminze – Dosierung

Pfefferminzblätter werden in Form von Tee sowie als Extrakt in zahlreichen pflanzlichen Arzneimitteln angeboten. Der Tee ist auch in Filterbeuteln erhältlich; häufig ist Pfefferminze ferner Bestandteil von Teemischungen (zum Beispiel Magen-Tee, Nerven-Tee, Leber-Galle-Tee). Pfefferminzblätter werden den Tees häufig aber auch als Geschmackskorrigens zugesetzt.

Äußerliche Anwendung von Pfefferminze

Zur äußerlichen Anwendung ist Pfefferminze auch in Erkältungssalben, Inhalaten und Badezusätzen enthalten. Zur eigenen Herstellung eines Inhalats werden 3-4 Tropfen Pfefferminzöl in heißes Wasser gegeben und der Dampf dann inhaliert.

Die richtige Dosis

Die mittlere Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, 3-6 g Pfefferminzblätter bzw. 5-15 g der Tinktur. Bei Magen-Darmbeschwerden können 6-12 Tropfen Pfefferminzöl täglich eingenommen werden.

Pfefferminztee zeigt auch bei dauerhaftem (jedoch nicht übermäßigem Gebrauch) keine schädlichen Nebenwirkungen. 

Die Droge sollte trocken und vor Licht geschützt gelagert werden.

Pfefferminztee selbst zubereiten

Zur Zubereitung eines Pfefferminztees werden 1,5 g der Blätter (1 Esslöffel entspricht etwa 1,5 g) mit heißem Wasser übergossen und nach 5-10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Nach 10 Minuten werden 20-25 % des ätherischen Öls im Teeaufguss gefunden.

1 Tasse des so zubereiteten Tees kann 3-4 mal täglich getrunken werden.

Gegenanzeigen: Wann man Pfefferminze nicht verwenden sollte

  • Pfefferminzblätter sollten bei einem Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) und schweren Leberschäden nicht eingenommen werden.
  • Wenn Sie unter Gallensteinen leiden, sollte vor der Einnahme auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.
  • Bei Asthma kann die Einnahme von Pfefferminzpräparaten unter Umständen zu einer Verschlimmerung der Krankheit führen.
  • Pfefferminzöl sollte bei Kleinkindern weder in der Gesichtsregion aufgetragen noch innerlich bei Infektionen der oberen Atemwege eingenommen werden, da dies unter Umständen zu ausgeprägten Krämpfen der Atemwegsmuskulatur und sogar Atemstillstand führen kann. 

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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