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Purpur-Sonnenhut

Purpur Sonnenhut © congerdesign

Der Purpur-Sonnenhut ist auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, von Nord- bis Südamerika beheimatet und wurde früher auch von dort aus Wildsammlungen importiert. Mittlerweile wird der Purpur-Sonnenhut weltweit angebaut.

Medizinische Verwendung

Es werden medizinisch vor allem die frischen oder getrockneten oberirdischen Teile der Pflanze (Echinaceae purpureae herba) verwendet. Daneben kommt auch der frische Pflanzensaft, den man aus den blühenden oberirdischen Teilen gewinnt, sowie seltener die Wurzel (Echinaceae purpureae radix) zum Einsatz.

Purpur-Sonnenhut: typische Merkmale

Der Purpurfarbene Sonnenhut ist eine bis zu 180 cm hohe, ausdauernde Pflanze mit aufrechten, sich verzweigenden Stängeln. Die Grundblätter sind breit und eiförmig zugespitzt, die Stängelblätter auf beiden Seiten rau und grob gesägt. Die markanten länglichen, rosafarbenen Zungenblüten sitzen auf langen Stielen, die Pollen sind gelb.

Purpurfarbener Sonnenhut als Arznei

Purpur-Sonnenhut-Kraut ist eine recht heterogene Mischung aus den blühenden getrockneten oder frischen Pflanzenteilen. Die Mischung beinhaltet 10-25 cm lange Blattfragmente mit deutlich erkennbaren Blattadern, Blattstiele, Stängelblätter inklusive der Haare und einzelne altrosafarbene Blütenteile.

Geruch und Geschmack von Purpur-Sonnenhut

Purpur-Sonnenhut-Kraut riecht schwach aromatisch. Der Geschmack des Krautes ist aufgrund der enthaltenen Alkamide säuerlich und leicht betäubend (lokalanästhetisch).

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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