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Hausapotheke - Hilfe zur Selbsthilfe

Hausapotheke: Verbrennung an Hand © istockphoto, ogiana

Bei Notfällen mit einem Griff das Richtige zur Wundversorgung; Kopfschmerzen - das Schmerzmittel gleich parat. Eine gut sortierte Hausapotheke leistet Ihnen im Notfall gute Dienste! Kleine Wehwehchen und Verletzungen kann man oft selbst kurieren. Man muss nur wissen wie. Dann kann manchmal sogar der Weg zum Arzt überflüssig sein. Hier unsere Tipps rund um den kleinen Notfall zu Hause:

Insektenstiche

  • Stachel mit Pinzette entfernen, Stich mit Eis kühlen. Ein spezielles Gel aus der Apotheke stoppt den Juckreiz.
  • Kleine Kinder müssen nach Bienen-, Wespen- oder Hornissenstichen sofort zum Arzt. Die Gefahr: Heftige Reaktion auf das Gift.
  • Bei allergischem Schock (Bewusstlosigkeit, Atemstill-stand): Notarzt rufen, stabile Seitenlage und Atemspende.

Nasenbluten

  • Lappen mit kaltem Wasser anfeuchten, in den Nacken legen. Kopf leicht nach vorn beugen, Nase zuhalten.
  • Mit Zeige- und Mittelfinger den Punkt massieren, wo im Nacken die Wirbelsäule beginnt.

Stöße und Prellungen

  • Anzeichen: Bluterguss
  • Eis oder kalte Umschläge 15 Min. auf die Schwellung legen.

Schnitt- und Schürfwunden

  • Kleinere Schnittwunden unter fließendem Wasser reinigen und ausbluten lassen. Wunde desinfizieren, mit
  • Wunde desinfizieren, mit Wundpflaster bedecken.
  • Bei Schürfwunden Wundsalbe auftragen

Verbrennungen

  • Sofort ca. 15 Min. mit kaltem Wasser kühlen, im Gesicht feuchte Tücher verwenden.
  • Leichte, kleinflächige Verbrennungen mit kühlender Brandsalbe bedecken.
  • Stärkere, nässende Wunden mit sterilem Brandverbandstuch abdecken.

Verätzungen

  • Augen: von innen nach außen mit Wasser ausspülen
  • Haut: 15 Min. unter fließendem Wasser abspülen.
  • Innere Verätzung: Mund spülen, schluckweise Tee geben.

Vergiftungen

  • Symptome: Übelkeit, Schweißausbrüche, (Bauch-)Krämpfe, Kreislauf- und Atembeschwerden, Schwindel.
  • Betroffenen mit einer Decke warm halten.
  • Immer Giftnotrufzentrale (07 61/1 92 40) und Notarzt anrufen.
  • Nicht ohne Rücksprache erbrechen lassen, keine Milch oder andere Getränke verabreichen.

Aktualisiert: 01.09.2016 – Autor: gesundheit.de

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