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Warnsignale des Körpers

Rückenschmerzen als Warnsignal © istockphoto, h3photography

Der Körper des Menschen zeigt deutlich, wie es um Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensglück bestellt ist. Deshalb ist es umso wichtiger, auf die innere Stimme des Körpers zu hören und Warnsignale ernst zu nehmen. Typische Warnsignale des Körpers stellen wir Ihnen hier vor.

Erste Anzeichen, dass etwas nicht stimmt

Viele Menschen haben bereits Bekanntschaft gemacht mit jenen kleinen, zunächst unspektakulären Signalen des Körpers, die uns warnen möchten.

Da sind beispielsweise die hartnäckigen Magenschmerzen, die seit der Beförderung zum Abteilungsleiter allmorgendlich auftreten, oder die häufigen Kopfschmerzattacken, die die Konzentration und das Wohlbefinden merklich beeinträchtigen. Auch so mancher Hautausschlag, Dauerhusten oder Rückenschmerz will zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Warnsignale für ein gestörtes Gleichgewicht

Glücklicherweise stellt sich beim Arztbesuch oft heraus, dass sich keine schwerwiegende Krankheit hinter den Symptomen wie Kopfweh, Schlafstörungen, Magenkneifen, oder ständigem Schnupfen verbirgt.

Vielmehr sind diese Beschwerden oft Ausdruck dafür, dass sich der Körper, Geist und Seele nicht im Gleichgewicht befinden. Anders ausgedrückt: Dass anhaltender Stress, seelische Belastungen, ständige Überforderungen oder mangelnde Entspannungsphasen das Wohlbefinden überschatten.

Stress beeinflusst die Gesundheit

Bekannt ist mittlerweile, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheit gibt. Während die meisten Menschen ein gewisses Maß an Hektik und alltäglichem Chaos gut verkraften, können anhaltende oder schwere seelische Belastungen regelrecht krank machen.

Dabei kann der Dauerstreit mit den Nachbarn ebenso auf die Gesundheit schlagen wie die Trennung vom Partner oder auch das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein.

Gestresst und dauerkrank

Zu große körperliche oder seelische Belastungen können nachweislich auch die Abwehrkräfte schwächen und dann häufige Atemwegsinfektionen nach sich ziehen. Während Erwachsene normalerweise etwa zweimal pro Jahr von einer Erkältung geplagt werden, haben viele gestresste Zeitgenossen im Winter das Gefühl, gar nicht mehr richtig fit zu werden.

Wenn eine Erkältung die nächste jagt, ist es Zeit für einen Arztbesuch und sicherlich auch dafür, die Signale des Körpers – endlich – ernst zu nehmen. Viele Betroffene kommen nicht daran vorbei, ein paar Lebensgewohnheiten zu ändern, damit die körpereigene Abwehr wieder reibungslos funktioniert.

Die Haut als Spiegel der Seele

Es ist auch durchaus möglich, dass die Haut auf Stress oder Kummer aufmerksam macht. Redwendungen wie "das geht mir unter die Haut" oder "ich könnte aus der Haut fahren" weisen darauf hin, wie sehr die Haut und die Seele miteinander verbunden sind. Nicht selten sind psychische Belastungen die Ursache für Hautunreinheiten.

Auch zwischen manchen Hauterkrankungen und dem seelischen Gleichgewicht gibt es Zusammenhänge. Typisches Beispiel ist die Neurodermitis, die durch emotionale Belastungen verstärkt werden kann. Ekzembildung und Juckreiz können zunehmen, wenn die Seele leidet.

Hauterkrankungen sind psychisch belastend

Umgekehrt gilt aber auch: Ausgeprägte sichtbare und schmerzhafte Hauterkrankungen können die Psyche stark in Mitleidenschaft ziehen. Aus diesem Grund werden viele Hautkrankheiten inzwischen ganzheitlich behandelt.

Entsprechende Behandlungskonzepte gehen unter anderem davon aus, dass nicht nur die kranke Haut Medikamente braucht, sondern auch die angeknackste Seele auf Hilfe angewiesen ist.

Gesunde Haut bei Ausgeglichenheit

Zum Glück spiegelt die Haut nicht nur seelische Belastungen, sondern auch Lebensfreude und innere Zufriedenheit wider. Wenn ein Mensch "vor Glück strahlt" oder sich "rundum wohl in seiner Haut fühlt", deutet alles darauf hin, das seine Welt in Ordnung ist.

Aktualisiert: 07.01.2019

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