Entspannungsübungen zum Einschlafen

Frau macht Entspannungsübungen zum Einschlafen © istockphoto, DasMaddin

Wohl kaum ein Mensch bleibt von Schlafstörungen verschont, doch mit zunehmendem Alter häufen sich die Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Nur allzu schnell greift man dann zu Beruhigungs- und Schlafmitteln. Dabei können Entspannungsübungen eine große Hilfe sein. "Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr." Wie Recht Arthur Schopenhauer mit diesem Spruch hat können jene 30 Prozent der Deutschen bestätigen, denen es am gesunden Schlaf mangelt.

Doch was ist ein gesunder Schlaf? Ein Erwachsener braucht rund 7 - 8 Stunden Schlaf, Senioren über dem Rentenalter brauchen meist nur noch 5 - 6 Stunden. Während des Schlafes durchläuft man mehrere Schlafphasen, die unterschiedlich tief sind: Tiefschlaf, Leichtschlaf und Traumschlaf wechseln sich ab. Bei einem normalen Schlafverlauf steigt die Schlaftiefe nach dem Einschlafen stark an, nimmt dann ab und geht zum Morgen hin in eine mittlere konstante Schlaftiefe über.

Symptome von Insomnie

Wohl jeder hat diese Erfahrung gemacht: die Gedanken und Sorgen kreisen im Kopf herum, man ist regelrecht aufgekratzt oder nervös, will endlich schlafen und kann es nicht. Unruhiges Herumwälzen macht die Sache nur schlimmer.

Es gibt unterschiedliche Schlafstörungen, die unter dem Begriff "Insomnie" zusammengefasst werden. Die meisten lassen sich aber einteilen in Einschlafstörungen, wenn mehr als eine halbe Stunde bis zum Einschlafen vergeht. Die andere Hauptursache sind Durchschlafstörungen, wenn nach einem nächtlichen Aufwachen mehr als eine halbe Stunde vergeht, bis der Betroffene wieder einschlafen kann.

Von einer echten Schlafstörung spricht man, wenn das Problem mindestens drei Wochen anhält und man sich am nächsten Tag zerschlagen und erschöpft fühlt. Dann sollte man den Arzt aufsuchen und mit ihm die Ursachen abklären. Schwere Insomnie wird kurzfristig mit Medikamenten behandelt, doch hier ist größte Vorsicht bei den chemischen Mitteln geboten, da sie u.a. zu Abhängigkeit führen können.

Ursachen von Schlafstörungen

Die einzelnen Ursachen der Schlafstörungen sind sehr unterschiedlich: familiäre oder berufliche Sorgen und Probleme beeinträchtigen in den meisten Fällen den Schlaf, mehr noch Depressionen. Manche Krankheiten wie chronische Leberentzündungen und körperliche Schmerzen verhindern einen ruhigen und gesunden Schlaf.

Aktualisiert: 04.03.2016 – Autor: bo

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