Die 10 schlimmsten Beauty-Fallen

Jede Frau greift gelegentlich zu ein paar kleinen Tricks, um die Augen größer, die Lippen voller und das Haar glänzender erscheinen zu lassen. Dass dabei aber auch einiges schief gehen kann, ist vielen vielleicht weniger bewusst. Wir zeigen Ihnen die zehn schlimmsten Beauty-Fallen – von Lippenstift auf den Zähnen bis hin zur verkorksten Haarverlängerung. Plus: Tipps, wie Sie solche Ausrutscher künftig vermeiden.

Weiterlesen

Filz-Extensions

Filz-Extensions © istockphoto, dimid_86
1|10

Langes, dichtes Haar ist der Traum vieler Frauen. Es kann jedoch schnell zum Albtraum werden, wenn die Haare plötzlich büschelweise ausfallen, verfilzen oder sich die Kopfhaut entzündet. Mit einer künstlichen Haarverlängerung, sogenannten Extensions kann genau das nämlich passieren, wenn man am falschen Ende spart.

Billig-Extensions bestehen meist aus Silikon – das sieht nicht nur künstlich und unnatürlich aus, sondern kann auch zu allergischen Reaktionen führen. Außerdem darf das Plastikhaar weder gefärbt noch mit Glätteisen oder Lockenstab behandelt werden.

Doch auch bei Echthaar-Extensions kann einiges schief gehen. Je nach Methode werden die Haarteile entweder an das Kopfhaar geschweißt, geknotet oder per Ultraschall verbunden. In jedem Fall entstehen dabei aber Knotenstellen an den Haaren, die beim Herauswachsen verfilzen und sichtbar werden können.

Extensions: Qualität wichtig

Außerdem entscheiden sich meist gerade Frauen mit dünnem, kraftlosem Haar für Extensions. Bei einer starken Haarverlängerung kann das ungewohnte Gewicht des Kunsthaares so an den Haarwurzeln ziehen, dass Spannungskopfschmerzen entstehen oder das Haar sogar komplett ausfällt. Spätestens dann müssen die Haarteile in einer oft schmerzhaften Prozedur entfernt werden. Was dann bleibt, ist meist noch dünneres, empfindliches Haar und ein tiefes Loch im Geldbeutel.

Wer sich unbedingt volleres Haar wünscht, der sollte dennoch in eine Profi-Behandlung investieren. Diese kostet zwar 500 bis 1.000 Euro, hat aber ein natürlicheres und länger haltbares Ergebnis. Also: Besser einmal tief in die Tasche greifen und ein längerfristig zufriedenstellendes Ergebnis haben, als 300 Euro für einen Pfuscher zu bezahlen und nach zwei Wochen wieder mit kurzen, kaputten Haaren unterwegs zu sein.

Lippenstift auf den Zähnen

Lippenstift auf den Zähnen © JESHOOTS
2|10

Es gibt nur eines, das noch peinlicher ist als Spinat zwischen den Zähnen: Lippenstift auf den Zähnen. Dabei passiert dieser Fauxpas meist gerade in Situationen, in denen frau besonders gut aussehen will, etwa bei einem romantischen Date oder einem wichtigen Geschäftsessen. Für solche Gelegenheiten greifen schließlich die meisten Frauen etwas tiefer ins Schminktäschchen und betonen ihre Lippen mit knallroter Farbe.

Dieser Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, nämlich dann, wenn etwas Lippenstift auf die Zähne gelangt und Sie bei jedem Lächeln aussehen, als hätten Sie gerade einen blutigen Boxkampf hinter sich. Um diese Peinlichkeit zu umgehen, sollten Sie bereits beim Auftragen des Lippenstiftes ein paar Regeln befolgen.

Lippenstift bändigen

Zunächst sollten Sie einen farblosen Fettstift auftragen, um den Lippen die nötige Feuchtigkeit zu spenden. Profis verteilen dann noch einen Tupfer flüssiges Make-up auf den Lippen, um den Lippenstift besser haltbar zu machen und kleine Fältchen aufzufüllen. Damit die Farbe auch ausschließlich auf Ihrem Mund bleibt, sollten Sie einen Konturenstift verwenden, der eine Nuance dunkler ist als der Lippenstift. Tragen Sie diesen entlang der äußeren Lippenränder auf.

Nun erst kommt der eigentliche Lippenstift zum Einsatz. Tragen Sie die Farbe vorsichtig von der Mitte nach außen hin auf. Nehmen Sie danach ein Papiertaschentuch zwischen die Lippen und pressen Sie sie fest aufeinander. So landet die überschüssige Farbe auf dem Tuch und nicht auf Ihren Zähnen. Zum Schluss noch ein farbloses Gloss auf den Lippen verteilen und der große Auftritt ist Ihnen sicher – ganz ohne peinliche Farb-Unfälle.

Die Augenbrauen-Falle

Kosmetikerin beim Zupfen der Augenbrauen © istockphoto, targovcom
3|10

Während man auf die Form und Größe von Augen, Nase und Mund kaum Einfluss hat, können die Augenbrauen leicht dazu genutzt werden, ein schönes Gesicht zu modellieren. Andererseits können falsch gezupfte Augenbrauen auch ein hübsches Gesicht verschandeln.

Daher sollten sowohl Männer als auch Frauen darauf achten, weder eine dicke "Monobraue", noch dünne Striche über den Augen zu tragen. Dabei ist es gar nicht so einfach, die richtige Augenbrauen-Form zu finden, denn sie orientiert sich nicht nur an der individuellen Gesichtsform, sondern ist auch modischen Zwängen unterworfen.

Während in den 90er Jahren noch millimeterdünne Striche oder gleich ganz abrasierte und nachgemalte Augenbrauen im Trend lagen, setzt man in den letzten Jahren eher auf Natürlichkeit. Bei Männern reicht es daher meist, nur die störenden Haare über der Nase zu entfernen.

Bleistift-Test für die Augenbrauen

Um bei Männern die richtige Augenbrauenform zu finden, hilft der klassische Bleistift-Test: Einfach einen Stift senkrecht neben den Nasenflügel halten, sodass sein Ende bis an die Brauen reicht. Alle Härchen, die sich nun zwischen Bleistift und Nase befinden, sollten ausgezupft werden. Dazu am besten eine Pinzette verwenden, denn Rasieren hat schnell dicke Haarstoppel zur Folge.

Frauen können die Bleistift-Regel ebenso beherzigen, sollten aber – falls nötig – auch noch ein paar Härchen unter dem Brauenbogen entfernen. Die optimale Form für Ihr Gesicht finden Sie heraus, indem Sie zuerst einen Termin bei einer Kosmetikerin vereinbaren, die die Brauen perfekt modelliert. Danach entfernen Sie einfach nur noch die Härchen, die an unerwünschten Stellen nachwachsen.

Grundsätzlich gilt: Die Braue sollte etwa zu ¾ ansteigen und zu ¼ abfallen. Zum Zupfen die Haut zwischen zwei Fingern auseinanderziehen, dann die Härchen einzeln mitsamt der Haarwurzel ausreißen. Besonders schmerzempfindliche Gemüter kühlen die Brauen vorher mit einem Eiswürfel. Nach der Haarentfernung die Brauen mit einem Bürstchen in Form kämmen.

Winzige Wimpern

Winzige Wimpern © istockphoto, D-Keine
4|10

Haare wachsen schneller, wenn man sie abschneidet. Obwohl dieses alte Gerücht längst wiederlegt ist, hält es sich dennoch hartnäckig. Das ist im Grunde kein Problem, eine flotte neue Frisur fördert nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern lässt oft auch den Wunsch nach der langen Mähne schnell vergessen.

Problematisch wird es allerdings, wenn diese "Weisheit" auch auf andere Körperhaare angewandt wird, beispielsweise die Wimpern. Wer diese nämlich ordentlich stutzt und nun auf einen Wachstumsschub hofft, der wird bitter enttäuscht werden. Denn im Gegensatz zu den Kopfhaaren, die relativ schnell sprießen, wachsen Wimpern extrem langsam.

Wimpern wachsen langsam

In 100 Tagen wächst eine Wimper sechs bis zwölf Millimeter, dann fällt sie aus. Das Abschneiden tut dabei nichts zur Sache, schließlich interessiert es die Haarwurzel nicht, was an der Spitze passiert. Wer sich also die Wimpern abschneidet, der darf ein gutes halbes Jahr mit den kurzen Stoppeln leben – bis sie schließlich ausfallen und neue Wimpern nachwachsen.

Abgesehen davon sind Wimpern ein wichtiger Schutz für die Augen, der Staub und Schweiß abfängt. Wer sie abschneidet, tut also weder seiner Schönheit noch seiner Gesundheit einen Gefallen.

Nägel wie Pergament

Nägel wie Pergament © istockphoto, Hightower_NRW
5|10

Kunstnägel sind eine Sache für sich. Selten sehen sie natürlich und elegant aus, sondern oft eher billig und künstlich. Sie sind teuer, zeitaufwendig und umständlich.

Und dennoch tragen Millionen von Frauen künstlich aufgeklebte Plastiknägel. Etwas natürlicher ist die Gel-Variante. Dazu werden die Nägel im Nagelstudio mit einem Acrylgel bepinselt und mit UV-Licht bestrahlt.

Besonders Frauen mit brüchigen, dünnen Nägeln greifen häufig zu den Plastik-Helfern, um ihren Händen ein gepflegteres Aussehen zu verleihen. Das ist häufig jedoch ein Trugschluss, denn während die Nägel nach außen hin schick und gesund aussehen, verkümmert der echte Nagel unter der Plastikdecke.

Nagelpilz durch Kunstnägel

Ohne Luftzufuhr kann das Keratin der Nägel nicht aushärten, weshalb sie beim Entfernen des Gels oder der Kunstnägel meist extrem weich, dünn und empfindlich sind. Erst nach vier bis fünf Monaten hat sich der Nagel von der Prozedur erholt und ist wieder in seinem ursprünglichen Zustand.

Frauen, die über Jahre hinweg immer Gel- oder Plastikfingernägel tragen, haben hinterher meist pergamentähnliche Fingernägel, die extrem schnell brechen und zu Entzündungen und Infektionen neigen. Da Kunstnägel immer wieder im Nagelstudio erneuert und bearbeitet werden müssen, besteht außerdem die Gefahr von Nagelpilz, wenn das Studio nicht unter absolut hygienischen Bedingungen arbeitet.

Besonders bei langen Kunstnägeln kann es im Extremfall dazu kommen, dass der Nagel versehentlich hängenbleibt und zusammen mit dem darunterliegenden echten Nagel abgerissen wird. Wer solche Unfälle vermeiden will, der sollte doch lieber seinen Naturnägeln ab und zu ein wenig Pflege gönnen und sie mit Mineralstoffen von innen her aufbauen.

Piercing

Piercing © istockphoto, Zaborskaitele
6|10

Ein Trend, der mittlerweile wieder nachlässt, ist das Tragen von Piercings. Dennoch erfreuen sich die Schmuckstücke durch Nase, Bauch, Lippe, Zunge oder Augenbraue vor allem bei Jugendlichen immer noch großer Beliebtheit. Dass nicht nur das Stechen oft höllisch weh tut, sondern auch hinterher noch viel passieren kann, wird angesichts der coolen Stecker oft vergessen.

Anders als Ohrringe werden Körperpiercings nicht geschossen, sondern mit einer langen Nadel und einer Kanüle durch die Haut geschoben. Diese Prozedur ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern auch gefährlich. Pierct kein absoluter Profi, kann es sein, dass wichtige Nervenstränge verletzt werden. Homöopathen klagen zudem, dass durch das Piercing oft bedeutsame Akupunktur-Punkte zerstört werden.

Wird zudem nicht hygienisch gearbeitet, also mit Handschuhen, Desinfektionsmittel und Einweg-Besteck, droht zudem die Gefahr einer Infektion. Es können sogar Blutvergiftungen oder Ansteckungen mit HIV oder Hepatitis auftreten.

Piercings als Auslöser von Allergien

Billige Schmuckstücke lösen außerdem oft Allergien aus. Auch bei einwandfreien Studios und hochwertigen Piercings besteht die Gefahr von Schwellungen, Entzündungen und Narbenbildung mit den dazugehörigen Schmerzen.

Verständlich, schließlich ist das Piercing nichts als ein Fremdkörper, der in einer offenen Wunde steckt. Es ist eine natürliche Reaktion, dass der Körper versucht, den Eindringling abzustoßen und die Wunde zu schließen. Dies geht nicht selten mit Eiterbildung, Nachblutungen und Blutergüssen einher. Nimmt der Körper den Schmuck nicht an, kann es auch Jahre nach dem Stechen noch zu Schmerzen und Eiterbildung kommen.

Wer trotzdem unbedingt ein Piercing möchte, sollte sorgfältig auf die Auswahl eines professionellen Piercingstudios achten. Auch manche Ärzte bieten das Stechen von Piercings an.

Schreibfehler im Tattoo

Schreibfehler im Tattoo © istockphoto, vladans
7|10

Immer wieder kommt es zu Tattoo-Desastern, wenn man sich entscheidet, Namen oder Begriffe in fremden Sprachen oder Schriften tätowieren zu lassen. Denn auch der Tätowierer ist der betreffenden Sprache in der Regel nicht mächtig – so fällt ein Fehler in der Übersetzung oder dem Schriftzug oft erst auf, wenn es zu spät ist.

Tattoo-Motive vorab recherchieren

Wer sich für eine Tätowierung entscheidet, möchte damit meist ein ganz bestimmtes Zeichen setzen. Möglichst individuell und besonders sollte es sein, Tribals und chinesische Zeichen hat schließlich jeder. Bei allem Wunsch nach Individualität sollte das Symbol oder der Schriftzug jedoch gut recherchiert sein – ein peinlicher Fehler bei einem Tattoo bleibt ein Leben lang.

Auch der Name des Partners – sei die Liebe noch so groß – ist keine gute Wahl für ein Tattoo. Die Entfernung per Laser dürfte fast schmerzlicher werden als die Trennung. Falls Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste dennoch auf dem Arm verewigen möchten, sollten Sie vielleicht doch über fremdsprachige Symbole nachdenken. Auf Hindi oder Chinesisch geschrieben erkennt zumindest nicht mehr jeder Außenstehender, dass Sie immer noch Claudia oder Horst auf dem Oberarm tragen.

Zebra-Look dank Selbstbräuner

Zebra-Look dank Selbstbräuner © iStock.com/Csaba Toth
8|10

Klar, ein sonnengeküsster, leicht gebräunter Teint sieht einfach besser aus als noble Winterblässe. Und dass man dazu nicht mehr unbedingt in den Urlaub oder auf die Sonnenbank muss, ist längst kein Geheimnis mehr. Dass mit einem Selbstbräuner jedoch auch so einiges schief gehen kann, merken viele erst, nachdem sie auf einer Party mit orangenen Streifen auf den Armen und einem unnatürlich weißen Hals zu einem gebräunten Gesicht erschienen sind.

Um solche Bräunungs-Desaster zu vermeiden, gibt es ein paar Tipps, die Selbstbräuner-Unerfahrene unbedingt beherzigen sollten: Duschen Sie vor dem Bräunen ausgiebig und machen Sie ein Peeling. Das entfernt abgestorbene Hautschüppchen, die sich sonst hässlich orange verfärben. Hinterher die Haut gründlich abtrocknen und Ellbogen, Knie und Haaransatz mit einer Fettcreme eincremen.

Selbstbräunungstücher für Anfänger

Anfänger sollten es mit Selbstbräunungs-Tüchern versuchen, denn sie sind meist kostengünstig und einfach zu handhaben. Bei Cremes, Gels oder Sprays sollten Sie darauf achten, den Selbstbräuner sehr gründlich und gleichmäßig zu verteilen.

Versuchen Sie, keine Stelle auszulassen und keine zu dicke Schicht Bräunungscreme aufzutragen. Zum Schluss die Handinnenseiten und die Finger gründlich mit Seife waschen und vor dem Ankleiden eine Viertelstunde warten, bis die Creme vollständig eingezogen ist.

Tragen Sie den Selbstbräuner am besten abends vor dem Schlafengehen auf. Dann kann die Creme über Nacht einziehen und Sie können morgens den unangenehmen Geruch abduschen. Nun steht einem strahlenden Auftritt auf der nächsten Party nichts mehr im Wege.

Permanent Make-up Ausrutscher

Permanent Make-up Ausrutscher © istockphoto, AntonPZoghi
9|10

Um sich morgens etwas Zeit zu sparen und stets wie frisch geschminkt auszusehen, lassen sich immer mehr Frauen mit ein paar Tricks dauerhaft verschönern. Relativ harmlos sind dabei noch die Gefahren, die beim Färben von Wimpern und Augenbrauen entstehen können. Abgesehen von einer möglichen allergischen Reaktion auf das Färbemittel oder einer ungenau arbeitenden Kosmetikerin, die Ihnen nicht nur schwarze Wimpern, sondern auch dunkle Ringe um die Augen beschert, kann hier nicht allzu viel passieren.

Gefährlicher wird es jedoch mit richtigem Permanent Make-up, also tätowierten Linien um die Lippen, Brauen oder Augen. Hier muss unbedingt ein Profi ran. Hat die Kosmetikerin nämlich unruhige Hände, dann kann ein kleiner Wackler schon eine dauerhaft schiefe Mund- oder Augenpartie bedeuten. Anders als mit einem normalen Konturenstift können Sie solch einen Patzer nicht einfach mit einem Kosmetiktuch entfernen.

Unangenehm wird es auch, wenn der Tätowierer die falsche Farbe auswählt, den Augenbrauen eine Form verpasst, die nicht zum Gesicht passt oder einen anderen schwerwiegenden Fehler begeht, von den Schmerzen beim Stechen ganz zu schweigen.

Permanent Make-up: Entscheidung gut überlegen

Wenn Ihnen die dunklen Linien eines Tages nicht mehr gefallen sollten, wird es schwer sein, sie wieder loszuwerden. Die Pigmentierung verblasst im Normalfall zwar nach fünf Jahren, aber das kann eine lange Zeit sein, wenn man sich an den schwarzen Balken über den Augen sattgesehen hat.

Entfernen lassen sich die tätowierten Eye- und Lipliner nämlich nicht – es besteht höchstens die Möglichkeit, mit einer hautähnlichen Farbe darüber zu tätowieren. Dies ist jedoch aufwendig und teuer. Überlegen Sie sich vorher also gut, ob die Schmerzen, das Geld und die Gefahren es wert sind, morgens im Bad ein paar Minuten zu sparen.

Falls Sie sich dennoch für Permanent Make-up entscheiden, geben Sie sich unbedingt in professionelle Hände. Achten Sie darauf, dass das Kosmetikstudio sauber und hygienisch ist und die Behandlung von speziell geschultem Fachpersonal durchgeführt wird.

Friseur-Katastrophe

Ansatz färben beim Friseur © istockphoto, robertprzybysz
10|10

Eigentlich sollte ein perfekter Friseurbesuch so aussehen: Freundliche Begrüßung, eingehende Beratung, eine entspannende Kopfmassage, ein nettes Schwätzchen und hinterher verlässt man den Laden mit einer traumhaften Hollywood-Mähne. In der Realität verläuft der Besuch beim Haarstylisten leider oft ganz anders. Ob verkorkste Dauerwelle, orangene Strähnchen, ein verschnittener Pony oder einfach nur eine völlig unvorteilhafte Frisur – so ziemlich jeder hat wohl schon einmal einen Friseursalon mit Tränen in den Augen verlassen.

Um solche Unfälle zu vermeiden, gilt es, ein paar einfache Tipps zu befolgen. Überlegen Sie sich vorher genau, welche Frisur Sie wollen. Sind Sie stolz auf Ihre langen Haare, dann lassen Sie sich keinesfalls vom Friseur zu einem flotten Bob überreden. Nur wenn Sie sich eine völlige Typveränderung wünschen, sollten Sie einen solchen Schritt in Erwägung ziehen. Lassen Sie sich dazu aber ausführlich beraten.

Friseur: Besuch mit Folgen

Viele Salons bieten mittlerweile auch eine Software an, auf der Sie mit einem Foto verschiedene Frisuren ausprobieren können. Falls Sie bereits eine bestimmte Frisur und Farbe im Kopf haben, bringen Sie am besten ein Foto von einem Model mit dem gewünschten Haarschnitt mit, damit keine Missverständnisse mit dem Friseur entstehen.

Generell sollten Sie bei der Wahl des Salons darauf achten, nicht den billigsten zu wählen, sondern einen, den beispielsweise auch Freunde empfehlen. Sie sollten sich beim Eintreten sofort wohl fühlen. Falls es ungemütlich, hektisch und unhygienisch zugeht und Sie unfreundlich begrüßt werden, kehren Sie auf dem Absatz um, bevor es zu spät ist.

Haben Sie jedoch den Friseur Ihres Vertrauens gefunden, bleiben Sie auch bei ihm – denn je besser er Sie und Ihre Haare kennenlernt, desto geringer ist die Gefahr, enttäuscht zu werden.

Aktualisiert: 05.05.2021 – Autor: Kristina Klement

Mascara-DONTs

Beim Auftragen von Wimperntusche werden oft einige Fehler gemacht. Vor dem Auftragen der Mascara die Bürste mehrfach in die Flasche tauchen und dann am Rand abstreifen? Falsch! Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Mascara-DONTs vor und verraten, warum Sie diese vermeiden sollten. Mascara-DONTs ​Vor dem Auftragen die Bürste nicht mehrmals in die Flasche tauchen. Das sorgt für unnötige Luftbläschen, die die Bürste nicht gleichmäßige befeuchten und die Mascara schneller austrocknen lassen. Streichen Sie die scheinbaren Reste vor dem Auftragen nicht am Rand ab, das beschleunigt das Verklumpen. Cremes zur Pflege der Augen sollten nicht auf die Wimpern aufgetragen werden. Dadurch kann Mascara auf den Wimpern nicht mehr richtig halten. Jede Mascara sollte nach 3 bis 6 Monaten entsorgt werden oder sobald sie bröckelt oder unangenehm riecht. Die maximale Haltbarkeit ist meist auf der Mascara vermerkt. Die beliebte Wimpernzange bringt noch mehr Schwung in die Wimpern. Doch nur, wenn Sie vor Auftragen der Mascara angewendet wird. Bei brüchigen Wimpern ist die Wimpernzange nicht geeignet. Die beste Pflege brüchiger Wimpern sind Creme-Mascaras mit zusätzlich pflegenden Bestandteilen. Wasserfeste Mascara sollte vermieden werden.   Empfindlichen Augen vertragen keine ölhaltigen Augen-Make-up-Entferner. Sobald die Augen entzündet sind, zum Beispiel bei einer Bindehautentzündung, darf die Mascara währenddessen überhaupt nicht angewendet werden. Nach Abklingen der Entzündung wird die Verwendung einer neuen Mascara empfohlen, da die alte noch Bakterien enthalten könnte, welche wiederum die Entzündung wiederholt hervorrufen. Mascara sollte stets nur für die eigenen Wimpern verwendet werden. Das mindert das Risiko, Bakterien zu übertragen. Ausleihen an Freundinnen ist damit tabu. mehr