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Diese 7 heiß-kalten Therapien halten Sie fit!

Sauna als Heiß-kalt-Therapie © istockphoto, kzenon

Schon im 19. Jahrhundert empfahl der Pfarrer Sebastian Kneipp kalte Güsse zur Gesundheitsförderung. Heute gehen viele Menschen regelmäßig in Sauna und Dampfbad, härten sich mit Wechselduschen ab oder setzen bei Fieber oder Erkältungen auf kalte Wickel. Richtig eingesetzt lassen sich Hitze und Kälte nämlich effizient nutzen, um das Immunsystem zu stärken oder körperliche Beschwerden zu mildern. Wir verraten Ihnen sieben heiß-kalte Methoden, mit denen Sie zum Beispiel Halsschmerzen oder Schlafstörungen die kalte Schulter zeigen.

1. Sauna: Entspannung und Stärkung des Immunsystems

Die finnische Sauna gilt als das klassische Mittel zur Stärkung des Immunsystems. Bei Temperaturen zwischen 90 und 100 Grad Celsius in trockener Luft wird der Stoffwechsel angekurbelt und Giftstoffe werden ausgeschwitzt. Durch die Abkühlung an der frischen Luft oder kalte Duschen zwischen den Saunagängen werden die Blutgefäße trainiert und die Haut gestrafft.

Zusätzlich zu den physischen Auswirkungen empfinden die meisten Menschen nach einem Saunabesuch meist eine tiefe Entspannung, Beruhigung und allgemeines Wohlbefinden.

Mit einer ausgewachsenen Erkältung oder einem Virusinfekt sollten Sie die Sauna allerdings besser meiden. Die gesundheitsfördernde Wirkung eines Saunabesuches gilt nur für gesunde oder leicht angeschlagene Menschen, die ihr Immunsystem durch die Hitze stärken können.

2. Dampfbad bei Husten und Schnupfen

Wem die Sauna zu anstrengend ist, der kann in einem Dampfbad bei gemäßigteren Temperaturen ähnliche Effekte erzielen: Der warme Wasserdampf entspannt, lockert die Muskulatur und schont dabei den Kreislauf.

Bei Schnupfen, Husten oder Halsentzündung ist ein heißes Kopfdampfbad besser geeignet. Dazu reicht eine Schüssel mit heißem Wasser und ein paar Tropfen Kamille-Essenz oder Eukalyptusöl. Dann den Kopf über die Schüssel halten, ein Handtuch so über Kopf und Schüssel breiten, dass möglichst kein Dampf entweichen kann und zehn Minuten lang abwechselnd tief durch Nase und Mund tief einatmen. Auf diese Weise werden Husten und Schnupfen gelindert und die Schleimhäute befeuchtet. Auch die vom Naseputzen oft gereizte Gesichtshaut erhält durch den warmen Dampf eine sanfte Pflege. Pickel und Mitesser werden durch die entzündungshemmende Wirkung der Kamille beseitigt.

3. Wickel ein bewährtes Hausmittel

Ob warm oder kalt, ein feuchter Wickel gehört zu den ältesten Hausrezepten bei verschiedensten Krankheitsbildern. Laut Sebastian Kneipp sollte ein Wickel aus einem feuchten Leintuch bestehen, das dann mit einem trockenen Baumwolltuch umschlossen wird. Zum Schluss ein weiches Wolltuch darüber und die Wärme oder Kälte ist optimal isoliert.

Besonders bei Fieber ist ein kühler Wadenwickel ein beliebtes Mittel, um dem überhitzten Körper etwas Wärme zu entziehen. Aber auch Schwellungen und Insektenstiche können durch die angenehme Kühle gemildert werden.

Warme Wickel wirken hingegen entkrampfend und durchblutungsfördernd und können Beschwerden bei Arthrose lindern. Bei einer Erkältung um den Hals geschlungen, kann ein warmer Wickel mit Kamillezusatz schleimlösend wirken.

Aktualisiert: 24.04.2019 – Autor: Kristina Klement

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