Was tun bei Hautblasen?

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie gibt uns die Fähigkeit, Berührungen, Druck, Spannung und Temperaturunterschiede wahrzunehmen. Die Rezeptoren, die für diese Empfindungen wichtig sind, liegen in der Oberhaut und in der Lederhaut. Insgesamt besteht die Haut aus drei Schichten, die miteinander verbunden sind.

Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut

Die Oberhaut oder auch Epidermis genannt, ist die äußerste Hautschicht. Es folgt die Lederhaut mit der darunter liegenden Unterhaut. Diese drei Schichten sind wiederum aus mehreren Schichten aufgebaut. Das Sinnesorgan Haut mit seinem komplexen Aufbau sollte jedoch nicht nur als bloße Hülle betrachtet werden. Unsere Haut dient als umfangreicher Schutz, beispielsweise

  • vor Kälte und Hitze
  • vor dem Eindringen von Mikroorganismen
  • vor dem Verlust von Wasser und Wärme
  • vor Druck, Stößen und Reibung

Der Schuh drückt!

Die meisten Hautblasen entstehen durch mechanische Reize. Auslöser können z.B. die neuen Schuhe sein, die noch nicht "eingelaufen" sind und drücken, oder Kleidungsstücke die reiben. Hauptort für Blasen ist der Fuß. Durch ständigen Druck auf eine Stelle hebt sich die Oberhaut ab. Es entsteht ein Hohlraum, der sich mit Lymphflüssigkeit füllt. Dieses Polster, so schmerzhaft es sein mag, schirmt die darunter liegenden, empfindlichen Hautschichten ab und bietet somit einen natürlichen Schutz!

Hilfe bei Blasen

Sind die Blasen einmal da, helfen spezielle Blasenpflaster aus der Apotheke. Diese verringern durch ihre gelartige Füllung den Druck auf die Blase und fördern somit den Heilungsprozeß. Sollten Sie die Blase aufstechen, achten Sie bitte darauf, die Nadel und die Blasenoberfläche zu desinfizieren und die obere Blasenhaut nicht abzuziehen. Eine offene Blase kann sich schnell entzünden und weitere Komplikationen können die Folge sein.

Aktualisiert: 13.04.2012

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