Was ist ayurvedische Ernährung?

Im Wellnessbereich ist Ayurveda den meisten schon gut bekannt, vor allem wegen der wunderbar sanften Massagen mit Öl, die alleine oder - noch besser - zu zweit durchgeführt werden. Aber was genau steckt hinter dem Begriff Ayurveda und was versteht man unter ayurvedischen Ernährung?

Ayurveda - der ganzheitliche Ansatz

Ayurveda ist eine altindische Seins- und Gesundheitslehre, die noch heute in Indien lebendig ist und gepflegt wird. Danach wird Krankheit als Störung des inneren Gleichgewichts aufgefasst, das es wiederherzustellen gilt.

Zur Anwendung kommen Ernährungsumstellung, Entschlackung, spezielle ayurvedische Heilmittel, Atem- und Yogaübungen.

Harmonisierung und Anregung der Lebensenergien

Die ayurvedische Ernährung soll eine ausgleichende und harmonisierende Wirkung auf den Körper haben und damit die drei Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha anregen, die jeder Mensch in unterschiedlich starker Weise in sich trägt. Hierzu kommen am besten alle Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, bitter) in den Gerichten vor.
Der träge Kaphatyp z.B. sollte seine Energien mit scharfen Gerichten anregen, die Chillies oder Pfeffer enthalten.

Obwohl tierische Lebensmittel in der ayurvedischen Küche nicht verboten sind, werden sie nur sehr dezent eingesetzt. Ayurveda ist eher eine vegetarische Küche, die durch Milch, Sahne, Joghurt und Kefir ergänzt wird. Ganz wichtig sind Gewürze, wie Ingwer, Zimt, Lorbeer, Kardamon, Safran und Pfeffer, deren gute Wirkungen auf die Verdauuung und den Stoffwechsel genutzt werden.

Aktualisiert: 30.04.2012

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