Was ist das China-Restaurant-Syndrom?

China-Restaurant-Syndrom: chinesisches Essen © Einladung_zum_Essen

Geplant war ein schöner Abend in einem China-Restaurant. Geendet hat er anders, als erwartet - mit Schläfendruck, Engegefühl im Brustkorb, Kopfschmerzen. Diese und andere Symptome können bei dem sogenannten China-Restaurant-Syndrom (oder "Hot dog Kopfschmerz") auftreten. Dahinter steckt in der Regel eine Unverträglichkeit auf Glutamat. Als Verursacher kommt unter anderem Sojasoße infrage. Die Inkubationszeit kann 10 bis 30 Minuten betragen. Die Beschwerden können schlimmstenfalls ein paar Stunden anhalten.

Typische Symptome

Beim China-Restaurant-Syndrom kann es zu den folgenden Symptomen kommen:

  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • Übelkeit
  • Gliederschmerzen
  • gerötete Hautpartien und Hitzeempfindungen
  • Gesichtsmuskelstarre
  • Juckreiz im Hals

Geschmacksverstärker Glutamat

Glutamat, das Salz der Glutaminsäure, ist ein Würzmittel (Nahrungsmittelzusatz), das besonders häufig in asiatischen Restaurants, aber auch bei Fertiggerichten oder in Schnellimbissen eingesetzt wird. Dieser Geschmacksverstärker (z.B. Natriumglutamat) kann bei empfindlichen Menschen eine Lebensmittelunverträglichkeit bzw. -allergie auslösen.

Glutamat kommt in natürlicher Weise in vielen Lebensmitteln vor. Das "freie" Glutamat wird als geschmacksneutrales Salz aus zuckerhaltigen Substanzen industriell erzeugt. Erst in Verbindung mit bestimmten Gerichten entfaltet es ein (falsches) "Aroma", bzw. überlagert u.U. auch den natürlichen Geschmack eines Nahrungsmittels.

Aktualisiert: 06.03.2018

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