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Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Re: Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Sie müssen überprüfen, wie die Gefäße des Gehirns und das Befüllen von Blutgefäßen mit Sauerstoff funktionieren. Sie benötigen eine Beratung durch einen Neurologen

  • Beitrag vom 25.09.2019 - 17:43

  • Autor:

    addel

Re: Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Hi Schwindelfee,

ich muss leider sagen, dass dieser seltsame Druck im Kopf bisher nicht verschwunden ist, aber im Großen und Ganzen hält es sich in Grenzen. Wenn ich jeden Tag ein paar Übungen / Dehnungen mache wird es besser. Was mir am allermeisten bringt sind die Übungen von Liebscher & Bracht.

Diese kann ich dir wirklich empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=lJX4129XgcU

Vielleicht hilft es dir ja auch was, würde mich freuen! :)

Ich würde an deiner Stelle auch die ganzen Untersuchungen (CT HWS z.B.) einfach bleiben lassen. Diese Verspannungen, die uns quälen, können auf keiner Röntgenaufnahme dargestellt werden, da bin ich mir sicher. Und hätten wir was im Hirn, hätten das die Neurologen längst festgestellt, denke ich, oder wir wären längst gelähmt oder tot umgefallen^^

Wünsche dir ein schönes Wochenende und weiterhin viel Erfolg!
Melde dich gerne wenn du weitere Erfolge hast, würde mich echt interessieren!

Viele Grüße

  • Beitrag vom 12.09.2019 - 21:24

  • Autor:

    ElGrande

Re: Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Auch Dir noch ein lieber Abendgruss, ElGrande ? und vielen Dank für Dein liebes Feedback. Wie ist es Dir mittlerweile ergangen und konntest Du weitere gesundheitliche Fortschritte erzielen? ? Ich hatte zwischenzeitlich ein paar Tage dabei, wo es mal gut bergauf ging und das Leben mal halbwegs lebenswert war. Mein Vitamin B12 gehört täglich zu meinem "Dooping" Programm. Über wesentlich größere Fortschritte kann ich aber leider momentan noch nicht berichten. Schwindel, Benommenheit und sonstige Missempfindungen im Kopfbereich blieben mir leider treu, aber nicht mehr ganz so unerträglich. Ein CT der HWS gestern ergab auch keinen Befund und war okay. Bei mir spielt auch stets die Angst im Hintergrund mit, wenn mein Kopf so unangenehm reagiert.
Dir weiterhin alles erdenklich Gute und beste Genesungserfolge. Melde mich dann auch gerne wieder, wenn sich weitere positive Erfolge bei mir abzeichnen.

Beste Grüße

die Schwindelfee

  • Beitrag vom 11.09.2019 - 20:30

  • Autor:

    schwindelfee

Re: Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Hi schwindelfee,
es freut mich sehr das ich dich motivieren konnte und das du es geschafft hast alleine rauszugehen :)

Bin auf deinen Bericht gespannt!

gruß
ElGrande

  • Beitrag vom 04.09.2019 - 21:05

  • Autor:

    ElGrande

Re: Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Vielen Dank für diese so ausführliche Dokumentation. Ich selber leide seit mehr als 8 Jahren unter täglichem Benommenheitsachwindel und schrecklichem Kopfdruck. Habe zudem ebenso fast alle Ärzte durch und viele Medikamente ausprobiert. Nichts brachte Linderung. Jeden Tag aufs Neue hoffe ich auf Linderung dieser schrecklichen Symptome. Dein Beitrag macht mir nun sehr großen Mut. Nehme nun aufgrund Deiner Empfehlung seit 2 Tagen Vitamin B12/Magnesium und heute konnte ich das erste mal wieder alleine vor die Tür gehen. Hab Dank ? und auch ich werde bestimmt wieder berichten, wenn weitere Besserung in Sicht ist. Schönen Abend und beste Grüße und Genesungswünsche

  • Beitrag vom 31.08.2019 - 22:07

  • Autor:

    schwindelfee

Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen

Hallo liebe Leidensgenossen,

ich möchte dieses Thema aus einem ganz bestimmten Grund eröffnen. Ich hatte selber nun acht Monate mit diesen Symptomen zu bekämpfen und ich weiß wie es ist, in diesem Loch gefangen zu sein. Ich möchte euch deshalb vielleicht etwas Hoffnung geben: JA, man kann diese Symptome los werden. Es ist ein langer Weg aber es ist, so unglaublich wie es auch klingen mag, machbar!

Da ihr wahrscheinlich alle, genauso wie ich, ständig am googeln, rätseln, diskutieren etc. seid, woher diese Symptome kommen, werdet ihr früher oder später auf diesen Thread stoßen. Ich muss hier dazu sagen, dass ich natürlich nicht den einen Lösungsweg gefunden habe, da ich an mehreren Fronten gleichzeitig gekämpft habe, aber ich möchte euch mal eine Liste und meinen Werdegang präsentieren, damit ihr vielleicht auch wieder ein bisschen Hoffnung bekommen könnt!

Kurz zu mir, wie alles anfing:
Es war am 6.Januar, das Ende meines Urlaubes. Ich saß am Abend auf der Toilette und machte mir Gedanken über den nächsten Tag, die Arbeit fing wieder an, was werde ich wohl morgen zu tun haben? Was mache ich denn nach der Arbeit? etc. man macht sich halt am Ende des Urlaubs so seine Gedanken, da der Alltag wieder eintritt.

Zack! Es schoß wie ein Blitz in meinen Kopf. Mir wurde plötzlich ganz schwummrig und ich hatte einen unglaublichen Druck im Kopf. Ich dachte mir: Oh Gott, was ist denn jetzt los? Und als ich aufstand, hatte ich eine Art "Schwindel", naja kein Drehen, ein leichtes seltsames Schwanken, ich hatte irgendwie eine intensive Wahrnehmung sämtlicher Bewegungen. Das Stehen war komisch, das Gehen war komisch. Ich legte mich ins Bett. Der Kopfdruck wollte nicht verschwinden. Ich hatte keine Ahnung was los war. Ich hatte mal vor ein paar Jahren eine Panikattacke, so ähnlich fühlte es sich an. Als wär ich nicht mehr ich selbst.

Naja, irgendwann bin ich halt eingeschlafen, aber es war die Hölle bis ich eingeschlafen bin! Ich fixierte mich sehr darauf, einen Schlaganfall oder irgendwas im Gehirn zu haben, da es einfach ein extrem seltsames Gefühl war.

Die Tage darauf kam eine unglaubliche innere Unruhe, Nervosität und Sehstörungen, trockene Augen und Kopfschmerzen dazu.

Nach drei Tagen ging ich zum Hausarzt -> Überweisung zum Orthopäden, könnte HWS sein.

Der Orthopäde renkte irgendwas ein, drückte rum und verschrieb mir Ibu 600.

Ich nahm das Zeug zwei Wochen. Hinzu kamen nun Atembeschwerden (ich bekam kaum mehr Luft) sowie Kreislaufprobleme, ich drohte ein paar Mal fast umzukippen, ich merkte schon direkt wie ich gleich falle.

Nochmal zum Orthopäde, irgendwas rumgedrückt, keine Besserung.

Ich dachte mir dann: Naja, das wird schon wieder vergehen.

Im Februar kam es dann dazu, das ich beim bzw. nach dem Autofahren meine Füße nicht mehr spürte. Ich konnte sie schon bewegen, aber ich musste mich ernsthaft darauf konzentrieren, dass ich meine Füße bewegen konnte. Wie schwer Autofahren eigentlich ist wenn die Füße nicht automatisch Gas geben, Bremsen etc.!!! Dann bekam ich natürlich beim Autofahren unglaubliche Panik, die ganzen Lichter, die Musik etc. mir wurde alles zuviel, ich konnte nicht mehr.

Einen Tag später war ein Freund zu Besuch, wir rauchten eine Zigarette und unterhielten uns ein bisschen, alles war gut. Er stieg ins Auto und ist gefahren und ich musste wieder zur Haustür gehen. Ich spürte nun meine Füße garnicht mehr, ich konnte sie zwar bewegen aber ich spürte sie nicht mehr, wie abgeschnitten!
Dazu kamen unglaubliche Kopfschmerzen, ich würde sie von 0 - 10 mit einer 8 bewerten.

Bin darauf ins Krankenhaus in die Neurologie.
MRT Kopf, HWS, BWS, LWS, Nervenwasserentnahme, Blutbild, EEG, Nervengeschwindigkeit, etc. das ganze drum rum.

Keine Ergebnisse außer ein Gleitwirbel L5/S1 und die Ansage: Somatoforme Störung. Geh zum Psychologen.

Natürlich wollte ich das zuerst nicht wahr haben und war am Boden zerstört, dann ging ich nochmals zu meiner Hausärztin.

Es ging weiter mit:
- Physiotherapie für den Gleitwirbel
- Termin beim Psychologen
- Atlaskorrektur bei Atlantotec

Der Schwindel wurde nun unglaublich, ich musste mich teilweise festhalten damit ich nicht umfalle. Es war der Wahnsinn! Jetzt kamen auch noch Übelkeit, Schmerzen in der Brust, Schulterschmerzen, taube Finger (kleiner + Ringfinger rechts), Schmerzen im rechten Fuß, verkrampfende Füße, Bauchschmerzen, Ohrgeräusche, juckende Kopfhaut, Haarausfall, Ohrenschmerzen, Augenschmerzen, Koordinationsstörungen/Feinmotorische Störungen sämtlicher Extremitäten (Arme/Füße) etc. dazu. Es war die Hölle!

Nach der Atlastherapie bei Atlantotec fühlte ich mich wirklich zwei Tage sehr gut!

Dann aber ging es wieder richtig los.

Natürlich war ich, wie ihr wahrscheinlich, am googeln, am googeln, am googeln etc. und steigerte mich noch mehr rein. Das ist natürlich ein psychisches Problem. Dieses Problem erkennt man aber selber nicht! Leute, geht zum Psychotherapeuten, das meine ich an dieser Stelle wirklich ernst! Es ist nicht normal, immer zu googeln und zu suchen!

Naja, mein weiterer Werdegang:
- Augenarzt -> alles i.O.
- HNO -> alles i.O.
- 18x Physiotherapie -> etwas Besserung, aber nicht wirklich (wahrscheinlich nur Einbildung, darauf komme ich später)
- Zahnarzt -> zwei Löcher zum machen
- Kieferorthopäde -> alles ok mit kiefer
- Zweiter Orthopäde -> Geh mal zum Internist
- Internist -> alles i.O.
- Etliche Hausarztbesuche (für Überweisungen, Gesprächspartner etc.)
- Ein paar mal Psychologe -> Besserung der Symptome, nicht aller, aber von ein paar, ja das ist mein Ernst! Angststörung, jedoch ohne Tabletten bisher behandelt.
- Dritter Orthopäde -> Verdacht auf MS

Was? Verdacht auf MS -> Das war der Tiefpunkt meines Leidensweges! Hier war ich am Boden zerstört.

Letztendlich ging es dann so weiter:
- Vierter Orthopäde + Osteopath -> Du hast eine Beckenverwringung, dein rechter Unterschenkel ist 2cm länger als dein linker. Die Beckenverwringung könnte aber auch vom Stress kommen (hört sich ja nach Angststörung an oder?) -> Er hat mich behandelt, ähnlich wie ein Chiropraktiker und sagte zu mir: nimm jeden Tag Vitamin B12, Magnesium, geh joggen/schwimmen, mach Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeugen, trainiere ein bisschen deinen Trapezmuskel.
-> Siehe da! Seit diesem Arztbesuch ist mein Schwindel wie verschwunden! Ab und zu mal kurz ein paar Minuten aber bei weitem nicht so wie früher!

Wenn es jemand interessieren sollte. Der praktizierende Orthopäde/Osteopath hat seine Praxis in Passau. Sein Name ist Dr. Härtling, der macht u.a. auch Atlastherapie. Vielleicht sollte der ein oder andere von euch, es mal erwägen dorthin zu fahren, könnte helfen!

Die Übungen + Magnesium/B12 machten alles noch besser. (Magnesium Frubiase nehmen, das ist das beste finde ich)

Dann ging ich nochmals zu einer Osteopathin was nochmal alles besserte. Kostet halt Geld wenn man bei keiner vernünftigen Krankenkasse ist. Aber das ist es wirklich wert.

Weiterhin wurde dann noch festgestellt das mein Zahn 46 tot war und das anscheinend schon seit längerer Zeit, denn ich hatte eine Entzündung von der Zahnwurzel bis ins komplette Unterkiefer. Dauerte 2 Monate und es brauchte drei Zahnärzte um mir hier helfen zu können. Traurig aber wahr, es war eine Hölle. Der dritte Zahnarzt verschrieb mir noch Antibiotika. > Siehe da, die Kopfschmerzen waren weg, die Benommenheit wurde nochmals besser, die Kreislaufprobleme waren weg etc.

Der Psychotherapeut brachte natürlich auch viel Besserung. Egal ob Angst, Depression, Stress, Hypochondrie, etc. alles ist heilbar wenn man es selber will und sich selber an der Nase packt. Ich komme mittlerweile gut mit meiner Hypochondrie / Angststörung klar.

Heute ist es wirklich so das ich sagen kann:
Ich habe nur noch ein Symptom. Und das ist ein Kopfdruck (überwiegend im vorderen Schädel, mal links mal rechts). Bei diesem Kopfdruck habe ich wirklich Ohnmachtsgefühle und Angst gleich umzufallen und einen Black Out zu haben. Dies ist das einzige Symptom was mir bisher geblieben ist. Vielleicht schaffe ich es nun dieses auch noch loszuwerden. Aber ich bin optimistisch!

Für die anderen Symptome nochmal zusammenfassend, da ich ja auch nicht genau weiß was mir nun letztendlich geholfen hat das alles zu bewältigen:
- Osteopath aufsuchen, wie oben empfohlen Dr. Härtling, behandelt auch Säuglinge, ist ein richtiger Experte! (für die Skeptiker der Osteopathie: Dr. Härtling ist auch Orthopäde)
- Zahnarzt aufsuchen, evtl habt ihr einen toten Zahn und eine Kiefer-/Zahnwurzelentzündung so wie ich. Ja, das geht in die Ohren, in die Augen, in den Hals, in den Kopf & in den Nacken. Das ist ein gravierendes Problem!
- Unbedingt Sport & Krafttraining machen! Sollte jemand auch eine Angststörung haben -> Joggen/Schwimmen kann man auch außerhalb von Menschenmengen, Krafttraining kann man Zuhause mit Eigenkörperübungen machen. Ich will auch kein Bodybuilder sein, aber die Symptome könnten ja auch alle von der Wirbelsäule, vorallem von der HWS kommen. Und in diesem Bereich kann es in unserer heutigen Zeit (Büroarbeit, Handy, Fernsehen) wirklich nicht schaden Muskeln aufzubauen oder?
- Magnesium / Vitamin B12 -> B12 hilft mir vor allem für die Psyche
- Einen Psychotherapeuten aufsuchen. Ich wollte es mir auch nicht eingestehen das ich ein Problem in der Psyche habe, vor allem weil man sich schämt (obwohl es dazu keinen Grund gibt, wisst ihr eigentlich wie viele Leute psychische Probleme haben? Ja auch in eurem Umfeld, Arbeitskollegen etc., nachdem ich mich damit abgefunden habe und mit ein paar Leuten geredet habe, ist mir das erst so richtig klar geworden!). Vor allem denke ich zumindest so: Jeder hat irgendwo mal irgendwas erlebt das ihn belastet und der ganze seelische Müll muss irgendwann raus! Alleine schafft man das oft nicht. Aber die Übungen Meditieren etc. entspannen schon!

Und eine Erkenntnis nochmal, mit der ich mich erst vor kurzem abgefunden habe:
Diese körperlichen Symptome können doch nicht psychisch sein oder? -> DOCH SIE KÖNNEN!
Zumindest kann es so sein, dass man seinen Körper extrem wahr nimmt weil man ja wissen will woher es kommt -> Kleinste Veränderungen werden durch die Psyche so intensiv wahrgenommen, dass man denkt man hätte hier Probleme! Evtl. gibt es ja mal einen Stich im Nacken, im Arm, im Kopf oder weiß der Geier wo -> Aber erinnert euch mal daran wie es vor eurem Leidensweg war, da hatte man einen Stich im Arm und sagte sich: naja der arm hat gestochen, toll, wenn es einem überhaupt aufgefallen ist!

Ich hoffe ich konnte zumindest ein paar von euch etwas weiterhelfen und euch wieder ein bisschen Hoffnung geben.

Falls ich noch rausfinden sollte woher mein restlicher Kopfdruck mit Ohnmachtsgefühlen kommt, werde ich es euch natürlich verraten.

Macht nur nicht den gleichen Fehler wie ich, und googelt bis ihr verrückt werdet! Dafür ist unser Leben zu Schade, wirklich!

Schenkt den Ärzten etwas Vertrauen. Diese Leute machen das seit unzähligen Jahren. Und wenn die sagen "Da ist nichts", dann wird das auch zu 95% so sein. Google und Bekannte wissen es nicht besser als die Ärzte.

Viele Grüße und gute Besserung!

  • Beitrag vom 28.08.2019 - 21:08

  • Autor:

    ElGrande