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Insulinresistenz, Hormone, Cushing-Syndrom???

Re: Insulinresistenz, Hormone, Cushing-Syndrom???

Hallo Ellie. Insulinresistenz hast Du nicht, denn diese wäre jka gegebern, wenn das Insulin NICHT bei Dir anspricht. Da Du aber die Blutzuckerwert im Normalbereich bis 120 hast kann es keine Insulinresistenz sein da ja auc hDein eigenes Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ausreicht (oder spritz Du ?). Die Frage ist auch "Wie oft hast Du Sex" und wie steht´s mit der Hygiene ?
Werden solche DInge denn auch bei den Gynäkologen besprochen ?? Ich denke bei einem ausgebildeten Arzt UND Naturheilkundigen bist DU gut aufgehoben, denn dort hat man mehr Zeit für Dich und kann mit Gesprächen besser Deinen allgemeinen Zustand erfassen und sich einen ÜBERBLICK über Deine Gesundheit/Krankheit und Deine Lebenssituation machen, die m.M. nach auch sehr wichtig ist und die Gesundheit beeinflussen kann (Psychologie !).

  • Beitrag vom 14.06.2015 - 14:07

  • Autor:

    Guruji

Re: Insulinresistenz, Hormone, Cushing-Syndrom???

Hallo Ellie und Sabine,

auch ich habe Cushing. Ich habe einen Hypophysentumor und einen Nebennierentumor (mein Arzt zweifelt aber am NN-Tumor). Hab schon unzählige Untersuchungen hinter mir, Dexa-Hemmtests und jetzt wird von mir verlangt daß ich die Pille absetze. Ich weigere mich weil ich dann wieder durch die Hölle gehe. Wenn ich absetze hab ich ja noch mehr Probleme.
Wisst ihr ob es sinnvoll ist die Pille abzusetzen? Mein Cortisol ist zu hoch, mein ACTH ist zu nieder und SHGB ist auch zu hoch.
Würd mich über eine Antwort sehr freuen. Danke, liebe Grüße und ALLES GUTE

  • Beitrag vom 29.04.2010 - 14:39

  • Autor:

    kati07

Re: Insulinresistenz, Hormone, Cushing-Syndrom???

Hallo Ellie,

zufällig bin ich gestern auf dein Schreiben vom Dezember 2009 gestossen.

Ich bin 47 jahre alt und am Cushing-Syndrom erkrankt. Vor 3 Jahren wurde ich in Uniklinik in Heidelberg operiert. Nebenniere rechts mit Tumor entfernt.

Auch ich habe eine Odysee von Ärzten und Untersuchungen hinter mir. Ich bin mittlerweile depressiv und mache mir keine Hoffnung jemals einen Arzt zu finden, welcher mir helfen kann.

Du, Ellie, bist die erste Frau mit der ich über meine Krankheit rede. Ich würde gerne mehr über dich erfahren, auch wie alt du bist und ob du Gewichtsprobleme hast. Bitte melde dich bei mir.

Ich könnt heulen vor Freude, endlich einen Menschen mit Cushing gefunden zu haben.

Ganz liebe Grüsse

Sabine

  • Beitrag vom 15.04.2010 - 17:15

  • Autor:

    frühling

Insulinresistenz, Hormone, Cushing-Syndrom???

Hallo.

Ich bin ziemlich verzweifelt.

Fangen wir mal damit an, dass mir vor über 3 Jahren eine Hyperandrogenämie diagnostiziert wurde (erhöhte männliche Hormone, v.a. Testosteron und Androstendion). Diese Diagnostik wurde gemacht, um Ursachen für ständige Scheideninfektionen, die mich seit der Pubertät quälen, zu finden.

Man sagte mir, die Scheidenflora käme wieder in Ordnung, wenn das behandelt wird.
Nach einigen Anpassungen pendelte ich mich auf eine Dosierung von 1 "Pille" Diane und 10 mg Androcur ein, die Werte waren normal, und die Scheidenflora wurde es erstmalig in meinem Leben auch!!!

Nach eineinhalb Jahren wieder Infektion, wieder waren die Hormonwerte nicht in Ordnung. Also gab es 20 mg Androcur, alles normalisierte sich wieder.

Nach 1 Jahr das gleiche Spiel beim Versuch auf 10 mg Androcur runter zu gehen, also wurden es wieder 20.

Anfang 2009 kam es zu sehr heftigen Infektionen, Hormonwerte waren wieder total erhöht (zur Info: sämtliche regulären Zwischenwerte waren ok).

Also 30 mg Androcur, Gyn überwies mich an Endokrinologen.
Dieser stellte eine Insulinresistenz über einen Zuckerbelastungstest fest (Insulinwerte wurden als "größer" 200 bezeichnet, sowohl nach 1 als auch nach 2 Std.). Desweiteren stark erhöhte Cholesterinwerte (war für mich aber nix neues), erstmalig erhöhtes TSH, Bestimmung von Hypophysenhormonen Melatonin und Serotonin (beide zu wenig).

Ich bekam einen großen Medikamentencocktail: Metformin, Niaspan, L-Throxin, Spironolacton, wieder zurück auf 20 mg Androcur und Hormonpille Diane.

Laut Arzt sei die Insulinresistenz DIE Ursache für meine Hyperandrogenämie.

Ich habe die sonstige Therapie auch befolgt (Sport mit Latexbändern, strenge Diät) und von Mai bis Oktober ca. 25 kg abgenommen und halte mein Idealgewicht.

Erstmal ging es mir supergut (von Mai bis August), die Infektionen hörten auf, ebenso die Nebensymptome (Schlafstörungen, starker Durst, Kreislaufzusammenbrüche).

Allerdings waren ab Juli einige Nebensymptome wieder stärker: Mehr Durst, konnte nicht mehr so gut schlafen. Ab August wieder Ausbruch der Infektionen, Scheidenflora war quasi nicht mehr vorhanden, Kreislauf (meine v.a. stundenlanges Herzrasen, niedriger Blutdruck) wieder problematisch, erneut traten nachts Schweißausbrüche auf.

Eine Hormonkontrolle ergab fast genauso schlechte Werte wie in der ausgangsposition. Daraufhin wurde Spironolacton um eine halbe Tablette erhöht, erneute Kontrolle in 3 Monaten.

Ich war 3 Monate dauerkrank, nur um festzustellen, dass die Erhöhung rein gar nichts brachte. Jetzt nehme ich 35 mg Androcur (Rest wie gehabt), keine Spur der Besserung.

Ein erneuter Zuckerbelastungstest zeigte eine deutliche Verbesserung der Insulinresistenz (60 min Wert bei 125, Grenzwert 100, 120 min im Normbereich).

Da fragt man sich, wie es sein kann, dass die vermeintliche Ursache immer besser wird, während die Folge sich ständig verschlechtert? Ich meine, bin lange Zeit mit 10 mg Androcur (ohne Insulinresistenzbehandlung!!!) ausgekommen, jetzt tun es nicht mal 35 mg!!!
Die Ärzte zucken die Schultern, ihnen fällt nichts ein, außer die Testosteron-Werte mit immer höheren Dosierungen zu bekämpfen. Und ich denke, dass das Ganze eine Ursache hat, die im Hintergrund ständig schlimmer wird.

Durch Recherchieren im Netz stieß ich auf... ich weiß nicht was. Irgendwie wird einem ständig etwas anderes erzählt bzgl. des Zusammenhanges Sexualhormone - Insulinresistenz - Schilddrüsenhormone - Cholesterin?
Aufgrund "Mehrheitsentscheid" kam ich zu dem Schluss, dass Insulinresistenz eher die erhöhten Hormone verschlimmert, statt das Ganze auszulösen.
Desweiteren wurde sie oft weniger als Auslöser, sondern als Symptom bezeichnet, u.a. beim Cushing-Syndrom.
In diesem Zusammenhang habe ich gelesen, dass zuviel Cortisol (das körpereigene) eine Insulinresistenz bzw. Diabetes erst auslöst. Kennt das jemand???

Ich bin davon sehr verwirrt und weiß nicht, wohin ich mich wenden soll. Im Moment bin ich dabei, Endokrinologen in Berlin abzuklappern und stoße nur auf Enttäuschungen.

Es wird einem wirklich viel Müll erzählt, die Ärzte haben 5 min Zeit, die bei weitem nicht ausreichen, um mein komplexes Problem zu beschreiben. Ich übe ständig daran, mich kürzer zu fassen, aber dann lässt man meist etwas womöglich Wichtiges weg.

Das nächste Problem ist: Welche Art Endokrinologe? War bisher meist bei den gynäkologischen, weil die Geschlechtshormone sich bisher als "Hauptproblem" zeigten.
Cushing-Syndrom geht in Richtung Hypophyse. Ist da wieder der internistische Endokrinologe zuständig? War einmal bei einem, der konnte wiederum mit Geschlechtshormonen nichts anfangen.

Kurz: Ich bin völlig verzweifelt. Ich habe keine Zeit, monatelang von Arzt zu Arzt zu rennen, und mir geht es extrem schlecht. Viel zu schlecht für diesen Aufwand.

Aktuelle Symptome: V.a. bakterielle Scheideninfektionen (da keine Laktobazillen) mit starken Schmerzen, fast täglich anfallartig hoher Pulsschlag (von 140 bis 160) ohne körperliche Anstrengung, der stundenlang anhält, danbei stets niedriger Blutdruck, mir wird ständig schwarz vor Augen,; extremes Schwitzen beim Schlafen (Bett und Haare sind morgens klitschnass).

Ich kann hier nur dringend um Hilfe bitten, was mir helfen könnte:

Wo finde ich ein Forum, in dem ich mich über komplexe Hormonstörungen, Insulinresistenz und Cushing-Syndrom unterhalten kann? Ich hoffe darauf, Leute mit Cushing zu treffen, die meistens wie ich eine ewige Odyssee hinter sich haben, um mehr über das Thema und Differentialdiagnosen zu erfahren.

Wie finde ich einen guten Endokrinologen ohne das Ganze nicht zweiteilen zu müssen (Gyn und Internist)? Es greift so sehr ineinander, dass es unbedingt nötig ist, dass einer den Überblick hat.

Könnt Ihr mir vielleicht einen guten Endokrinologen/Diabetologen mit endokrinologischen Kenntnissen in Berlin und Umgebung empfehlen?

Was wisst ihr über die Insulinresistenz und die von mir dargestellten Zusammenhänge (sofern sie existieren)?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Liebe Grüße

Ellie

  • Beitrag vom 14.12.2009 - 22:35

  • Autor:

    ellie