Hilfe bei Diagnose

Re: Hilfe bei Diagnose

Hallo Tomato!
Mir erging es seit Anfang Februar wirklich sehr schlecht. Von quasi Null auf Nichts bekam ich diese wirklich unangenehme Benommenheit...Anfangs dachte ich noch mein Kreislauf versagt und ich würde umkippen...Dann bemerkte ich ziemlich schnell, dass dieses Gefühl einfach nicht mehr weg ging.
Ich dachte ich laufe auf einer Wolke, der Kopf sehr sehr dumpf, als ob man tatsächlich getrunken hätte.
Damit natürlich auch verbundene Panik.
Es fühlte sich zwischendurch auch so an als ob ich etwas ausbrühte, doch es kam nichts außer diese wahnsinnige Schwäche...Bis heute habe ich nun alles hinter mir genau wie bei dir
, Labor, HNO, Augenarzt, Optiker, Orthopäde, Physio, 2x KH Neurologie, Osteopath, Homöopathie, Kardiologie, MRT Kopf & HWS...
Laut Orthopäde HWS Syndrom, Physio half leider so gar nicht ...
Durch einen Zufall gelang ich an einen Doc der mir Triggerpunkt Akupunktur vorschlug. Also habe ich dies natürlich auch probiert!!
Direkt nach der ersten Sitzung ging es mir deutlich besser. War bisher nun 4x dort und es geht Berg auf, wirklich !!!
Habe die Beschwerden ja nun auch seit Feb. Daher braucht es wohl etwas Zeit, aber die Benommenheit ist nur noch unterschwellig und ich denke sie wird mit Sicherheit bald ganz weg sein 🙏☺️
Das hätte ich nun nicht gedacht, aber solche Triggerpunkte können halt ohne Behandlung bleiben, also für mich logisch dass auch die Benommenheit somit bleiben könnte.
Bei mir hat’s geholfen, ein Versuch ist es doch wert 😉

  • Beitrag vom 31.05.2019 - 22:15

  • Autor:

    Clarissa86

Hilfe bei Diagnose

Hallo Zusammen!

Vorab: natürlich weiß ich, dass man für eine anständige Diagnose einen Arzt konsultieren sollte. Dies habe ich mehrfach getan und immernoch keine Diagnose erhalten, deswegen nun der Versuch eventuell hier Hilfe/Aufklärung zu bekommen! :-)

Zu mir:
Ich bin männlich, 26 und ohne spezielle Vorerkrankungen.

Seit August 2018 plagen mich folgende Symptome:

- Kopschmerzen
- Kopfdruck (vorallem Hinterkopf)
- Benommenheit
- Schwindel
- Das Gefühl "die Nerven ziehen sich im Kopf zusammen"
- Schwäche der Muskulatur (linksseitig)
- Müdigkeit
- Ständiges Muskelzucken (war auch vorher schon, allerdings in "normaler" Form vorhanden)

Vorallem morgens nach dem Aufstehen fühle ich mich als hätte ich die Nacht davor durchgefeiert. Dabei trinke ich sehr wenig Alkohol, und auch vor der Krankheit habe ich Alkohol nur in Maßen und unregelmäßig genossen!

Ärzte/Therapeuten die bisher konsultiert wurden:
- diverse Hausärzte
- Psychologin
- Neurolgen
- HNO
- Osteopath
- Physiotherapeut
- TCM

Apperative Diagnostik die gemacht wurde:
- MRT Kopf
- Nervenleitgeschwindigkeit
- Diverse Blutbilder

Alles bisher unauffällig...

Angefangen hat alles ziemlich plötzlich. IEines Tages habe ich mit einem Freund ein Glas Wein getrunken, die Stimmung war gut, allerdings habe ich mich danach ganz Benommen gefühlt.
Ich dachte dann daran, dass ich vielleicht zu wenig Nährstoffe oder Sonstiges aufgenommen habe und habe mich ins Bett gelegt. In den nächsten Tagen verflog allerdings das Gefühl nicht. Daraufhin bin ich zum Hausarzt. Dieser stellte die DIagnose "Sie brüten da etwas aus". Dieses Gefühl hatte ich ehrlich gesagt auch, weil es sich so anfühlte als wäre eine Grippe o.Ä. im Anmarsch.
Mir wurde "Ruhe" in Form von viel Zeit im Bett liegen verordnet (die obligatorischen Globuli gab es auch dazu..)

Der Zustand ging bisher nie weg, im Gegenteil mir fielen immer weitere Symptome auf (siehe Liste oben). Daraufhin besuchte ich dann die ganzen Ärzte. Keiner der Ärzte konnte eine Diagnose stellen. Allerdings einigten sich viele von denen darauf, dass das ganze psychosomatisch sei.
Bestärkt bzw. erst in Erwägung gezogen wurde dies dann, wenn ich erzählt habe, dass vor 3 Jahren meine Mutter gestorben sei und ich viel zu tun hatte in den letzten Jahren.
Mit der Diagnose "Psychosomatik" konnte ich mich daraufhin ganz gut anfreunden, weil es scheinbar auf der Hand liegt.

Allerdings kam ich nach und nach ans Zweifeln. Warum?
Ich bin nicht negativ verstimmt. D.h ich gehe gerne raus und treffe Freunde und Familie. Ich unternehme weiterhin gerne Sachen, wie Ausflüge o.Ä. Ich hatte ganz ganz lange keine schlechten Gedanken à la alles ist doof, die Welt ist gegen mich. Erst nach einem langen Aushalten der Krankheit kamen dann Gedanken wie "alles ist doof, ich habe Angst dass ich nicht mehr Gesund werde usw". Am Anfang habe ich mir Vitamin B12 Tabletten gekauft und dachte damit wird schon alles gut. Nur als Veranschaulichung wie" normal" ich gelaunt war und auch noch teilweise bin.

Bei einer Therapeutin bin ich seit knapp 2 Jahren. Ich hatte viel Stress nach dem Tod meiner Mutter, mir ging es zwar den Umständen entprechend gut, allerdings hatte ich trotzdem das Gefühl mit jemanden Professionelles drüber reden schadet nicht und könnte die Verarbeitung positiv beeinflussen. Dies war auch so. Ironischer weise bin ich jetzt krank und die Psychologische Unterstützung die damals als kleine Hilfe gedacht war ist nun notwendig geworden...

Mein Hausarzt und meine Psycholgin einigten sich darauf mir Antidepressiva zu verabreichen. Noch vor einem Jahr absolut undenkbar gewesen, dass ich jemals so etwas nehmen werde bzw nehmen muss!! Allerdings dachte ich mir: warum nicht, mir geht es so schlecht mit diesem Schindel und dieser Benommenheit, vielleicht hilft es ja.
Nach 3 Monaten Einnahme konnte ich feststellen: es hat sich absolut gar nichts verändert. Das einzige was anders ist, sind die neu dazugekommenen 5 Kg.. :-(

Deswegen habe ich die Medikamente ausschleichen lassen. Und an meinem Gesundheitszustand hat es nichts verändert.

Bisher hat sich absolut nichts Postiv auf meinen Gesundheitszustand ausgewirkt. Weder Meidkamente noch Sport, noch Psychotherapie usw. Absolut nichts? FALSCH!
Im März diesen Jahres ging ich 2 Wochen in Nordspanien wandern. Und siehe da: In dieser Zeit ging es mir verhältnismäßig gut! Ich war endlich wieder der Alte und und schöpfte neue Hoffnung!! Die Symptome waren dort zwar teilweise auch zu spüren (vorallem morgens, allerdings verflogen sie recht schnell).
Angekommen in meiner Heimatstadt war nach ca. 2 Tagen alles wieder exakt beim alten...
Schnell könnte man auf die Idee kommen zu sagen: Dir fehlt Bewegung, Bewegung tut dir gut etc. Allerdings habe ich auch in meiner Heimatstadt Sport getrieben, allerdings ohne Erfolg..

Könnt Ihr mir vielleicht irgendwie helfen?
Habt Ihr selbst Erfahrung mit so etwas gemacht?
Habt ihr mal von jemandem gehört dem es so Ähnlich ging?
Langsam mache ich mir wirklich große Sorgen um mich und meine Gesundheit. Ich würde so gerne wieder Arbeiten gehen etc. Allerdings ist dies und auch vieles andere momentan einfach nicht möglich :-(

Schon einmal vielen Dank im Voraus für jeden Kommentar/Tipp!

Liebe Grüße!

  • Beitrag vom 03.05.2019 - 17:11

  • Autor:

    Tomato123