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Herzrasen, Atemnot, Verkrampfung, geistige Abwesenheit, starrer Blick

Re: Herzrasen, Atemnot, Verkrampfung, geistige Abwesenheit, starrer Blick

Möglicherweise ist es kein somatisches Problem sondern ein psychisches. Es könnte der körper State eines schweren Traumas sein. So sich keine organische Ursache findet vielleicht zu einem Traumaspezialisten gehen. Psychotherapeut mit EMDR Ausbildung vorzugsweise. EMDR ist eine Methode zur Behandlung psychischer Traumen.
Hatte sie ein schwerwigendes Erlebnis wo sie ebenfalls diese Zustände hatte?
Alles Gute, Alex

  • Beitrag vom 26.02.2013 - 13:29

  • Autor*in:

    alexander urtz

Re: Herzrasen, Atemnot, Verkrampfung, geistige Abwesenheit, starrer Blick

Dein Arzt sollte seinen Verdacht auf MKPS untersuchen. Wenn er das für harmlos hält, gibt es nur eines - den Arzt wechseln! Schau mal bei Wikipedia über MKPS nach.
Die Symptome können auf vieles hindeuten. Das was die Schul-Mediziner 'Hyper-Ventilation' nennen ist, wenn es das überhaupt gibt, nie eine Ursache, sondern immer nur ein Symptom. Das kommt von der Verkrampfung des Atemweges. Die Verkrampfung hat meist emotionale Ursachen, z.B. Ängste oder Taumen. Dafür spricht auch, dass das kurz vor dem Einschlafen beginnt. Da wäre ein Arzt für psychosomatische Störungen der Richtige.
Atem-Übungen würden bei 'Hyper-Ventilation' und Tetanie schon helfen - aber keine 08/15 Übungen. Wenn sie das mit Willenseinsatz macht, dann verkrampft sie noch mehr und verschlimmert damit den Zustand noch mehr.

  • Beitrag vom 14.02.2010 - 19:22

  • Autor*in:

    Amadi

Re: Herzrasen, Atemnot, Verkrampfung, geistige Abwesenheit, starrer Blick

Hallo Riesling,
Leide seit 2 Monaten unter ähnliche Symtome wie bei Deiner Freundin, allerdings nicht so schwer. Ich muß jedesmals nur aufsitzen un langsam atmen. Die Ärzte und Krankenhaus haben mir nicht helfen können und schicken mich mit dem Befund "kerngesund" nach Hause. Seit dieser Zeit suche ich ständig nach Hilfe, leider immer noch ohne Erfolg. Ich nehme z.Z. ein Betablocker, 3x am Tag und kann ohne nicht mehr auskommen. Allerdings wird das Leiden nur gemindert, nicht aber beseitigt. Ich denke, dass dahinter das Symdrom "Hyperventillation" steht und ich bin dabei, ein Herz-kreislauf-spezialist aufzusuchen, denn ich will und kann so ein Leben nicht akzeptieren.
Wünsche Deiner Freundin gute Besserung!
Melde mich wieder, wenn ich Neuigkeit habe.

  • Beitrag vom 17.10.2009 - 13:42

  • Autor*in:

    charly

Herzrasen, Atemnot, Verkrampfung, geistige Abwesenheit, starrer Blick

Hallo Forum,

meine Freundin, 19 Jahre, erleidet seit vergangener Woche etwa jeden zweiten Tag einen Anfall. Auffällig ist dass dieser Anfall immer abends bzw. nachts im Bett kommt, meist kurz vor dem Einschlafen.

Sie war bereits beim Arzt, doch nicht mit erhofftem Erfolg. Er hat lediglich ein homöopathisches Produkt für das Herz verschrieben und vermutet einen harmlosen MKPS (Mitralklappenprolaps - Syndrom).

Da ich ihre Anfälle nun vermehrt live miterleben durfte und wahre Todesangst hatte hoffe ich dass der ein oder andere hier vielleicht Erfahrung mit ähnlichen Symptomen gemacht hat.

Ihr Anfall beginnt mit einer Kurzatmigkeit und Ihrem Klagen dass der Hals wie zugeschnürt sei. Auch gutes Zureden und Atemübungen helfen dann meist nicht und die Hyperventilation geht soweit dass Sie völlig schwach wird und zunehmend hektisch atmet.

Nach 5 min ist sie dann so geschwächt dass ich sie aus dem Bett heben muss um sie ins Bad zu tragen. Stelle ich sie auf die eigenen Füße bricht sie in sich zusammen. Sie schnauft dann nur noch sehr laut, wird hektisch/ panisch aufgrund der Kurzatmigkeit, beklagt sich über Übelkeit, ringt nach Luft und ist geistig völlig abwesend. Sie ist dann nicht ansprechbar! Äußern kann sie sich aufgrund der Atemnot auch nicht. Der Mund ist ständig geschlossen, der Kopf immer an die Seite gerichtet, die Augen sind starr und gehen ins Leere. Der Körper ist bis in die Beine verkrampft und oft klagt sie über ein Taubheitsgefühl im rechten Arm.

Sie kommt meist erst wieder langsam zu sich wenn ich sie kalt abdusche. leicht ohrfeige bzw. kalte Wickel mache. Am nächsten Morgen weiß sie zwar vom Anfall, allerdings weiß sie keine Details mehr.

Wer kann mir helfen? Wer hat Vermutungen? Ich halte die Diagnose des Arztes unter Umständen für zu harmlos und befürchte Handlungsbedarf!

Wie verhalte ich mich idealerweise?

Vielen Dank,

  • Beitrag vom 17.03.2009 - 20:45

  • Autor*in:

    riesling