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Facettensyndrom - PRT sinnvoll?

Facettensyndrom - PRT sinnvoll?

Hallo Leidensgenossinnen und -genossen, Hallo Interessierte und Helfer,

seit Sommer 2008 liege ich nun schon zum 4. Mal mit heftigen Schmerzen meiner LWS flach. Stehen und Sitzen ist ohne Schmerzmittel nur für wenige Sekunden möglich.

Diagnose CT-Bilder laut Radiologe, orthopädisch erfahrenem Hausarzt und Neurochirurg: schwerer Bandscheibenvorfall, OP empfohlen.

Aufgrund meines Misstrauens gegenüber den für mich wenig aussagekräftigen CT-Bildern habe ich über einen anderen Orthopäden, welcher bei Weichteil-Scans von CT-Bildern nichts mehr wissen will, MRT-Bilder machen lassen.

Neue Diagnose MRT laut Radiologe und Orthopäde: Facettensyndrom und Spinalstenose, Bandscheiben bis auf eine leichte angeblich "unspektakuläre" Wölbung völlig in Ordnung.

Anhand der Erklärungen beider Ärzte konnte ich diese Aussagen auf den wirklich sehr detailreichen und scharfen MRT-Bildern auch problemlos nachvollziehen.

Akuter Verlauf in allen Fällen:

Beginn mit leichteren stechenden Schmerzen beim Gehen oder diversen Bewegungen, welche sich innerhalb von ca. 1 Woche bis zum Maximum (wie oben geschildert) verstärkt haben.

Da ich zudem unter Angstdepressionen leide und neben Antidepressiva auch Sport als sehr wirksame Therapie diesbezüglich einsetze, was meine psychischen Beschwerden oftmals deutlich reduziert, habe ich zu Anfang der Rückenschmerzen weiterhin fast täglich Ausdauersport getrieben - Fahrrad-Hometrainer, Cross-Walker und bergauf gehen auf dem Laufband im Fitness-Studio.

Ist es sehr wahrscheinlich, dass diese den Rücken meines Wissens nur wenig belastenden Sportarten meine Symptome verstärkt haben??

Jeweils ca. 3 Wochen nach dem Beginn der starken Schmerzen konnte ich wieder ohne Schmerztabletten für einige Zeit umherhumpeln. Nach 4 Wochen bin ich wieder zur Arbeit ins Büro gehumpelt. Nach 6 Wochen war ich vollkommen beschwerdefrei und konnte auch wieder meinem "geliebten" Sport nachgehen. :-)

Beschwerdefreie Zeiten:

Zur Prävention integrierte ich in mein 2-3maliges (Woche) Training mit Gewichten im Fitness-Studio, drei Übungen zur Stärkung der Lendenmuskulatur, welche mir von den angeblich sachkundigen Trainern angeraten wurden.

Sportarten welche meinem Empfinden nach für mich ungünstig waren, wie Rudern oder Latziehen ohne Brustabstüzung vermeide ich seit dem 1. Auftreten der Schmerzen gänzlich.

Mein Ausdauertrainig welches im Sommer vornehmlich aus Inline-Skaten und im Winterhalbjahr aus Joggen und dem Nutzen der schon erwähnten Geräte im Fitness-Studio besteht habe ich nicht geändert.

Therapie:

2 Ärzte, welche die Gerätschaften für eine Injektionstherapie mittels bildgebender Unterstützung besitzen, rieten mir zu einer Facetteninfiltration. Laut ihren Erfahrungen würden mindestens 80% der Behandelten davon deutlich profitieren oder sogar - wenn auch manchmal nur für einen bestimmen Zeitraum - schmerzfreiheit erlangen.

Da ich momentan erst am Anfang der 4. Schmerzphase stehe und voraussichtlich (wenn es so verläuft wie bisher) noch 3 Wochen arbeitsunfähig sein werde, was bei meinem Arbeitgeber natürlich auch nicht gerade auf Wohlgefallen stoßen dürfte, bin ich sehr geneigt es mit dieser Facetteninfiltration mal zu probieren.

Wie seht ihr das? Steht die zu erwartende Besserung in einem guten Verhältnis zu den Risiken?? Habt ihr sonstige Tips zu Therapien (egal welcher "Glaubensrichtung") oder gewinnbringenden Präventionsmaßnahmen??

Für etwaige Antworten oder Nachfragen schon im Voraus recht herzlichen Dank! :-)

Liebe Grüße

Heinz

  • Beitrag vom 10.11.2009 - 20:34

  • Autor:

    zebolon