Wobenzym N: Häufige Fragen zu Wobenzym

Wobenzym ® N sind magensaftresistente Dragees mit folgenden Anwendungsgebiete: Entzündungen, funktionelle, nicht organisch bedingte Durchblutungsstörungen. Nachfolgend finden Sie eine Sammlung von häufigen Fragen zu Wobenzym ® N, seiner Wirkung und seinem Gebrauch. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann soll man Wobenzym ® N einsetzen?

Wobenzym ® N ist optimiert zur Behandlung chronisch verlaufender Erkrankungen und zur Sicherstellung der Immunbalance.

Wann kann Wobenzym ® N empfohlen werden?

Wirkt Wobenzym ® N auch prophylaktisch?

Ja, zum Beispiel bei Sportverletzungen oder zur Stärkung des Immunsystems allgemein.

Wie soll man die Dragees von Wobenzym ® N einnehmen?

Die Tabletten sollen über den Tag verteilt, mindestens eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten, oder auch eine Stunde nach den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.

Warum werden Farbstoffe bei der Herstellung von Wobenzym ® N verwendet?

Farbstoffe dienen der Unterscheidung und Arzneimittelsicherheit. Falls der Farbstoff ein großes Problem darstellen sollte, dann können Sie die Dragees unmittelbar vor der Einnahme unter fließendem Wasser abwaschen, ohne dass der magensaftresistente Überzug beschädigt wird.

Welche Nebenwirkungen können unter der Wobenzym ® N-Therapie auftreten?

Etwas häufigerer und weicher, jedoch geformter Stuhlgang, vermehrte Darmgasentweichung und selten Allergien, die nach Absetzen des Präparates sofort abklingen. Bei Durchfällen sollte stets auch an den Hilfsstoff Laktose gedacht werden. In Einzelfällen kann es insbesondere bei Allergikern zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen.

Warum reicht nicht ein Dragee?

Wobenzym ® N unterscheidet sich von synthetischen Medikamenten: Enzyme sind hochempfindliche, natürliche Verbindungen. Um sie über Monate aktiv zu halten, muß jedes einzelne Molekül extra "verpackt" werden. Das braucht viel Platz. Außerdem sind Enzymmoleküle bis zu hundertmal größer als andere Wirkstoffe. In ein einziges Dragee passen also nicht sehr viele Enzyme hinein.

Darf die Dosis erhöht werden?

Das ist sogar manchmal sinnvoll. Im Normalfall nehmen Sie täglich dreimal zwei Dragees. Das ist eine Erhaltungsdosis, die Ihren Organismus mit den nötigen Enzymen versorgt. Bei stärkeren Beschwerden braucht der Körper oft mehr. Ohne Angst vor Nebenwirkungen können Sie mit der dreifachen Dosis Ihr Immunsystem und seine Abwehrkraft unterstützen. Bei Sportverletzungen empfiehlt sich anfangs sogar eine Stoßtherapie: täglich 20 oder mehr Dragees.

Warum wirkt Wobenzym ® N nicht von heute auf morgen?

Das liegt an der Wirkweise. Die Stärke von Wobenzym ® N liegt ja gerade darin, daß es keine Reaktionen im Körper "abwürgt" und Symptome einfach unterdrückt. Mit Wobenzym ® N nehmen die Beschwerden ab, wenn ihre Ursachen erfolgreich bekämpft wurden. Wobenzym ® N täuscht also keine Heilung vor, Wobenzym ® N fördert die Heilung.

Warum können sich anfangs die Beschwerden verschlimmern?

Bei chronischen Erkrankungen ist eine solche Erstverschlimmerung typisch für viele Naturheilmethoden. Sie zeigt, daß Sie auf dem richtigen Weg sind und die Enzyme wirken: Wobenzym ® N löst krank machende Immunkomplexe aus dem Gewebe. Bis das Abwehrsystem mit ihnen fertiggeworden ist, schwimmen sie vermehrt im Blut und können die Beschwerden vorrübergehend verstärken.

Wirkt Wobenzym ® N auch gegen Schmerzen?

Ja und nein. Wobenzym ® N ist kein Schmerzmittel, denn es unterdrückt nicht die Schmerzempfindung. Und dennoch lindert es nach einiger Zeit Schmerzen. Denn Enzyme spalten wahrscheinlich die Gewebshormone, die Entzündungsreaktionen unterhalten und die genau die Zellstrukturen reizen, die für Schmerz zuständig sind (Schmerzrezeptoren). Außerdem spaltet Wobenzym ® N ins Gewebe ausgewanderte Eiweißkörper: Die Schwellung geht zurück und drückt weniger auf die Schmerz-Empfangsstrukturen.

Darf man Wobenzym ® N über längere Zeit einnehmen?

Das ist sogar oft erforderlich, vor allem bei chronischen Erkrankungen. Doch auch eine Langzeitbehandlung ist unbedenklich: Selbst bei längeren Einnahme-Zeiträumen treten keine zusätzlichen negativen Effekte auf.

Läßt sich der Enzymbedarf mit frischen Früchten decken?

Nein, denn Früchte enthalten zu wenig Enzyme. Außerdem werden die Enzyme im Magen zersetzt und damit wirkungslos. In Wobenzym ® N sind die Enzyme in den Dragees extra so "verpackt", daß ihnen die Magensäfte nichts anhaben können. So gelangen die Enzyme in Wobenzym ® N unbeschadet bis in den Darm. Dort werden sie dann vom Körper aufgenommen.

Machen Enzyme schlank?

Leider nein. Enzyme reduzieren weder den Appetit, noch steigern sie den Stoffwechselumsatz und damit den Kalorienverbrauch. Gesunden Menschen helfen Enzyme also nicht beim Abnehmen.

Aktualisiert: 27.04.2017 – Autor: MUCOS Pharma

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