Hämatom in der Gebärmutter

Hämatom in der Gebärmutter

Ein Bluterguss in der Gebärmutter tritt besonders häufig in den ersten Wochen der Schwangerschaft auf. Abhängig von der Lage und der Größe des Hämatoms kann dieses entweder harmlos oder aber bedenklich für die Schwangerschaft sein. Häufig entsteht das Hämatom durch das Einnisten des Embryos in der Gebärmutter. Daneben kann der Bluterguss aber auch durch das unterschiedlich schnelle Wachstum von Gebärmutter und Gebärmutterschleimhaut verursacht werden.

Typische Symptome für ein Hämatom in der Gebärmutter sind Unterleibsschmerzen sowie Blutungen. Während der Schwangerschaft sollten Sie bei solchen Symptomen unbedingt einen Arzt aufsuchen oder sich im Krankenhaus untersuchen lassen. Hier kann festgestellt werden, ob die Ursache der Beschwerden tatsächlich ein Hämatom in der Gebärmutter ist.

Liegt ein solches Hämatom vor, wird der schwangeren Patientin normalerweise Bettruhe verordnet. Häufig wird zusätzlich Magnesium, das die Muskulatur entspannt, und Progesteron, das die Resorption des Blutergusses fördert, verabreicht. In den meisten Fällen verschwindet der Bluterguss mit der Zeit von selbst wieder. Gerade in der Frühphase der Schwangerschaft kann ein Hämatom in der Gebärmutter aber auch eine Fehlgeburt auslösen.

Hämatom am Knie

Ein Sturz beim Sport und schon ist es passiert: Am nächsten Morgen ist das Knie geschwollen, es schmerzt und es hat sich ein großer Bluterguss gebildet. Zum Glück heilt dieser in der Regel nach einigen Tagen von selbst wieder ab – durch Kühlen und Hochlagern der betroffenen Stelle kann der Heilungsverlauf begünstigt werden.

Treten im Knie häufiger blutige Ergüsse auf, kann dadurch langfristig das Risiko für eine Gelenkarthrose ansteigen. Schmerzt das Hämatom stark oder verschwinden die Beschwerden nach zwei Wochen nicht von selbst wieder, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Hämatom nach OP

Während einer Operation kommt es verstärkt zu Blutungen, deswegen treten danach oft Blutergüsse auf. Um eine zu starke Ausbildung von Hämatomen zu vermeiden, werden während OPs häufig Drainage-Schläuche in die Wunde gelegt, die das Blut, welches durch die Nachblutungen entsteht, abtransportieren.

Generell lässt sich trotz Drainage die Entstehung von Hämatomen nach einer OP meist nicht verhindern. In der Regel heilt ein solcher Bluterguss nach zwei bis drei Wochen von selbst wieder ab. Ist dies nicht der Fall oder stellen Sie eine starke Schwellung der betroffenen Stelle fest, sollten Sie sich an ihren behandelnden Arzt wenden.

 

Aktualisiert: 26.10.2017 – Autor: Kathrin Mehner

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