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Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Beschwerden durch niedrigen Blutdruck © istockphoto, LightFieldStudios

Der niedrige Blutdruck, die Hypotonie, ist keine eigenständige Krankheit. Die alte Weisheit " Hypotoniker leben lang und schlecht, Hypertoniker kurz und gut" gilt zumindest statistisch gesehen immer noch. Was steckt hinter niedrigem Blutdruck und wie kann man diesen behandeln? Das erfahren Sie hier.

Was ist eine Hypotonie?

Hypotonie ist der Fachausdruck für niedrigen Blutdruck. Definiert ist dies durch Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg. Bei einer Hypotonie gelangt das Blut nicht rasch genug in der benötigten Menge dorthin, wo es benötigt wird. Organe und Gehirn erhalten zu wenig Sauerstoff und können deshalb nicht optimal arbeiten. Erkältungen, Schilddrüsenunterfunktionen, Wetterumschwünge, eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und Bewegungsmangel können den Blutdruck zusätzlich senken.

Die Ursachen für niederen Blutdruck sind jedoch meist unbekannt. Zur Abklärung der individuellen Ursache sollte der Arzt zurate gezogen werden. Sehr viele Menschen leiden jedoch unter den Beschwerden, die ein niedriger Blutdruck verursacht.

Typische Beschwerden bei niedrigem Blutdruck

Typische Symptome eines niedrigen Blutdrucks sind:

  • Schwindel bis hin zu Kreislaufproblemen
  • Gedächtnisschwäche
  • Antriebsschwäche und leichte Ermüdbarkeit
  • Wetterfühligkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Schwarzwerden vor den Augen
  • Ohrensausen und Augenflimmern
  • Kältegefühl in Händen und Füßen
  • Schweißausbrüche

Empfehlungen zur Behandlung von Hypotonie

Folgende Tipps können helfen, einen niedrigen Blutdruck zu behandeln:

  1. Durch Wasseranwendungen können Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen. Dazu zählen unter anderem morgendliches Wechselduschen, Bürstenmassagen oder Kneippsche Anwendungen.
  2. Treiben Sie regelmäßig Gymnastik oder Sport. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Tennis, Tischtennis, Gymnastik, Radfahren, Ballsport und Schwimmen.
  3. Kaffee oder andere koffeinhaltigen Getränke können Ihren Blutdruck kurzfristig erhöhen.
  4. Schlafen Sie ausreichend und lassen Sie sich Zeit beim Aufstehen. Räkeln und Strecken gleich nach dem Aufwachen bringt den Kreislauf langsam in Fahrt.
  5. Wenn Sie durch die Beschwerden stark in Ihrer Leistung beeinträchtigt sind, empfiehlt sich die kurzfristige Einnahme eines blutdrucksteigernden Medikamentes.
  6. Hilfreich sind auch Herz-Kreislaufpräparate auf pflanzlicher Basis.

Aktualisiert: 14.02.2020

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