Warzen

Warzen (lat.: Verrucae) sind kleine, gutartige Hautveränderungen in Form von Geschwulsten. Eine Warze entsteht durch eine Infektion mit den sogenannten humanen Papillomviren, von denen es mehr als 100 verschiedene Unterarten gibt. Generell werden Warzen durch Kontakt mit anderen Menschen übertragen. Viren dringen durch kleine Hautverletzungen in den Körper ein und vermehren sich. Manche Warzen werden aber auch durch Geschlechtsverkehr übertragen und können so die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs begünstigen.

Meist betroffen sind Kinder und Jugendliche - bevorzugt an Händen und Füßen. Die Inkubationszeit von Warzen beträgt einige Wochen bis 8 Monate. Um die hauptsächlich harmlosen Warzen entfernen zu können, gibt es verschiedene Verfahren, zum Beispiel die Benutzung von Tinkturen, die die Warzen austrocknen. Eine andere Möglichkeit, Warzen zu entfernen, stellt die Vereisung dar. Beim Vereisen werden die Warzen bei einer Temperatur von fast -200 °C abgetötet.