Heidelbeere

Heidelbeere © istockphoto, Lastovetskiy

Die Heidelbeere ist in den kühlen gemäßigten Klimazonen, insbesondere in Nord- und Mitteleuropa, aber auch in Asien und Nordamerika, heimisch. Die Pflanze wächst bevorzugt auf sauren Böden. Die Beeren und Blätter des Strauches werden in der Regel am Wildstandort gesammelt, der hauptsächliche Import erfolgt aus Südosteuropa.

Pflanzenheilkundliche Verwendung von Heidelbeeren

In der Pflanzenheilkunde werden vorwiegend die getrockneten reifen Beeren (Myrtilli fructus) verwendet, in geringerem Maße jedoch auch die Blätter (Myrtilli folium).

Heidelbeere: Typische Merkmale

Die Heidelbeere ist ein bis zu 80 cm hoher, sommergrüner Zwergstrauch, der kleine, wechselständige, gezähnte Blätter mit kurzen Stielen trägt. Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit an den Blattachsen und sind blassrot bis grünlich oder weißlich.

Eigenschaften von Heidelbeeren

Ferner trägt der Strauch kleine runde, blauschwarze Beeren. Getrocknete Heidelbeeren haben eine kugelige Form mit runzeliger Oberfläche und einen Durchmesser von etwa 6 mm. Gelegentlich hängen sie noch an Resten von Stielen. Im Inneren der Beeren befinden sich zahlreiche braunrote Samen.

Heidelbeeren verströmen einen schwach süßlichen Geruch. Der Geschmack von Heidelbeeren ist süß-säuerlich und schwach zusammenziehend (adstringierend).

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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