Lavendel – Dosierung

Lavendelblüten sind in Teeform oder auch als Bestandteil von Teemischungen erhältlich. Die Droge ist außerdem in verschiedensten pflanzlichen Arzneimitteln in Form von Trocken- und Fluidextrakten in Kapseln, Dragees, Tabletten, Tropfen uvm. zu erwerben.

Ätherisches Lavendelöl ist ferner in Schmerzölen, Salben Seifen und Badezusätzen enthalten und wird auch als Geruchskorrigens eingesetzt.

Lavendel: Welche Dosis?

Die mittlere Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, 1-2 Teelöffel Lavendelblüten pro Tasse Tee.

Bei Lavendelöl sollten täglich nicht mehr als 1-4 Tropfen (etwa 20-80 mg) eingenommen werden. Damit das Öl nicht ganz so bitter schmeckt, kann es auch auf ein Stückchen Würfelzucker getropft werden.

Als Badezusatz können 20-100 g Lavendelblüten auf 20 l Wasser gegeben werden.

Lavendel: Zubereitung als Tee

Zur Herstellung eines Lavendelblüten-Tees werden 1,5 g der Droge (1 Teelöffel entspricht etwa 0,8 g) mit kochendem Wasser übergossen und nach 5-10 Minuten durch ein Teesieb gegeben.

Wann sollte man Lavendel nicht anwenden?

Derzeit sind keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bei der Einnahme von Lavendel bekannt. Auch Gegenanzeigen liegen zur Zeit nicht vor.

Was ist außerdem zu beachten?

Auch die Kombination von Lavendelpräparaten mit anderen beruhigend wirkenden Mitteln, wie Baldrianwurzel oder Passionsblumenkraut, kann sinnvoll sein. Lavendelblüten sollten kühl, trocken und vor Licht geschützt gelagert werden.


Autor*in: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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