Thymian – Wirkung

Thymian
© Silke Hamann

Thymol hat bakterien-, viren- und pilzabtötende Eigenschaften. Es wird jedoch nur das Wachstum bestimmter Bakterien, wie beispielsweise eines Erregers der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) und eines Erregers von Magen- und Darmgeschwüren (Helicobacter pylori), gehemmt.

Weitere Wirkungen von Thymian

Den Polymethoxyflavonen werden krampflösende, entzündungshemmende und hustenreizlindernde Wirkungen nachgesagt. In Experimenten konnte gezeigt werden, dass Thymianextrakte Krämpfe der Atemwege zu lösen vermögen.

Thymian: Nebenwirkungen

Sehr selten können bei der Einnahme von Thymianpräparaten Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, wie etwa: 

  • Luftnot
  • Hautausschläge
  • Schwellungen
  • Nesselsucht
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Übelkeit oder Erbrechen

Diese Nebenwirkungen gelten nicht für die Anwendung von Thymian als Gewürz.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt.


Autor*in: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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