Corona oder Heuschnupfen: Das sind die Unterschiede

An milden Frühlingstagen sorgen besonders Frühblüher, wie Hasel oder Eiche, für Heuschnupfen und erste Allergiesymptome. Mit erhöhten Inzidenzwerten und einer Vielzahl an Corona-Infektionen steigt die Unsicherheit: Corona oder Heuschnupfen? So unterscheiden Sie eine Corona-Infektion von der ersten Pollenallergie.

Heuschnupfen-oder-Corona © Getty Images/PeopleImages

Müdigkeit oder Schnupfen plagen uns oftmals im Frühjahr, meist handelt es sich um die Symptome einer Pollenallergie. So unterscheiden Sie diese von einer Corona-Erkrankung.

Typische Anzeichen bei Heuschnupfen

Symptome einer Pollenallergie treten, je nach Allergie, von Februar bis Ende August auf und können mithilfe bestimmter Medikamente, wie Kortison, behandelt werden. Die häufigsten Anzeichen von Heuschnupfen sind:

  • Flüssiger Schnupfen
  • Juckreiz im Gaumen
  • Starke Niesattacken
  • Juckende und gerötete Augen
  • Lichtempfindlichkeit

Eine Corona-Infektion hingegen zieht weitere beziehungsweise andere Symptome nach sich.

Häufige Symptome einer Corona-Infektion

Während eine leichte Allergie oftmals besonders die oberen Atemwege und die Augen betrifft, treten im Rahmen einer Corona-Infektion häufig folgende Symptome auf:

  • Halsschmerzen
  • Fieber
  • Geschmacks- und Geruchsverlust
  • Muskel- und Gelenksschmerzen

Bei den aufgelisteten Symptomen wird empfohlen, nach telefonischer Absprache mit dem Hausarzt einen COVID-19-Test durchzuführen.

Diese Symptome können bei Corona und Heuschnupfen auftreten

Ähnlich wie bei einer Grippe oder Erkältung können auch bei Heuschnupfen die gleichen Symptome wie bei einer Infektion mit COVID-19 auftreten. Hierbei handelt es sich um:

  • Kurzatmigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Trockener Husten
  • Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl

Sollten Sie sich aufgrund der auftretenden Symptome unsicher sein, ob eine Pollenallergie oder eine Corona-Erkrankung vorliegt, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Diese können sowohl einen Test durchführen als auch die richtigen Medikamente verschreiben.

Aktualisiert: 02.03.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin