So effektiv sind FFP2-Masken!

Mehr als nur ein Accessoire in der Pandemie: FFP2-Masken sind ein sicherer und effektiver Begleiter in der aktuellen Zeit. Eine Studie zeigt: FPP2-Masken können das Risiko einer Ansteckung drastisch reduzieren – vorausgesetzt, sie werden richtig getragen.

FFP2-Masken an Christbaum
© Getty Images/mego.picturae

FFP2-Masken schützen effektiver vor einer Corona-Infektion als Abstandsregeln. Eine Studie des Max-Planck-Instituts zeigt: Befinden sich ein infizierter und ein gesunder Mensch mit geringem Abstand im Innenraum, beträgt das Infektionsrisiko weniger als 0,14 Prozent – vorausgesetzt beide Tragen eine gut sitzende FFP2-Maske. Geimpfte Personen sind noch einmal mehr geschützt.

FFP2-Maske: So hoch ist das Infektionsrisiko ohne Maske

Während zu Beginn der Pandemie keine Maskenpflicht herrschte, ging man im Laufe der Zeit zu medizinischen OP-Masken oder Stoffmasken, später dann zu den sicheren FFP2-Masken über. Einige dieser Optionen nahmen die Forschenden nun genauer unter die Lupe. Das Szenario: Zwei Personen unterhalten sich 20 Minuten lang in einem Innenraum – so hoch ist das Infektionsrisiko:

  • Gespräch ohne Maske, aber drei Meter Abstand: 99 Prozent
  • Unterhaltung mit OP-Maske, kein Abstand: 10,4 Prozent
  • Konversation mit FFP2-Maske ohne Abstand: 0,14 Prozent

Wichtig ist allerdings, dass die Maske richtig getragen wird. Diese Aspekte sind hierbei zu beachten:

  • Die Maske bedeckt Mund und Nase.
  • Die Maske liegt an den Rändern möglichst eng an: Wird an der Maske vorbei geatmet ist das ein Hinweis, dass sie nicht richtig sitzt.
  • Vor und nach dem Tragen: Hände gewaschen.
  • Maske immer am hinteren Ende der Bänder abnehmen.
  • Feuchte Masken auswechseln, trocknen und nach frühestens sieben Tagen wiederverwenden.
  • Maske insgesamt maximal acht Stunden tragen, anschließend entsorgen.

Liegt die Maske nicht richtig an, kann sich das Ansteckungsrisiko um 4,2 Prozent erhöhen.

Fast reale Bedingungen geschaffen

Um ein reales Umfeld zu schaffen, beachteten die Forschenden diverse Faktoren. Unter anderem Partikelgröße, physische Komponenten beim Ausatmen sowie verschiedene Maskentypen. Das Risiko sich mit FFP2-Maske zu infizieren, könnte jedoch im realen Leben einen Hauch geringer sein – die Atemluft, die an den Rändern aus der Maske strömt, werde normalerweise stärker verdünnt.

Um die Studie möglichst sicher zu gestalten, wurde dieser Faktor allerdings nicht berücksichtigt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die FFP2-Maske ein wichtiges Mittel im Kampf gegen die Pandemie ist und mögliche Infektionen damit verhindert werden können.

Aktualisiert: 08.12.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin