COVID-19: Impfung schützt zuverlässig vor Delta-Variante

Obwohl die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt, bleibt die Überlastung der Intensivstationen durch COVID-19-Erkrankungen bisher aus. Auch in Schottland und Israel zeigen erste Auswertungen der Erkrankungswelle die Wirksamkeit von BioNTech/Pfizer gegen die Delta-Variante von SARS-CoV-2.

Digitales Impfzertifikat
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Ob und wie sehr die Delta-Variante des Coronavirus die Immunantwort durch die Impfung schwächen kann, ist bisher nicht ausreichend erwiesen. Die Schutzwirkung vor schweren Erkrankungen ist zumindest in den ersten Monaten nach der Impfung sehr hoch. In Kohortenstudien wurden zwischen April und September 2021 insgesamt 115.000 Infektionen bei geimpften und ungeimpften Personen registriert – es kam zu 201 Todesfällen.

Schottland: Corona-Impfung mit hohem Schutz gegen Delta

Wissenschaftler*innen der Universität Edinburgh sprechen der Corona-Impfung in allen Altersgruppen eine hohe Schutzwirkung gegen schwere Verläufe bei einer Infektion mit dem Coronavirus (auch mit dessen Delta-Variante) zu:

  • Die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca schützen Senior*innen ab 60 Jahren bis zu 90 Prozent vor tödlichen Corona-Verläufen.
  • In der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen liegt der Schutz vor tödlichen Erkrankungen bei BioNTech/Pfizer bei 95 Prozent und bei AstraZeneca bei 88 Prozent.
  • Bei den 16- bis 39-jährigen Geimpften wurde bisher kein Todesfall vermerkt.

Um das Coronavirus weiter einzudämmen und schwere oder tödliche Erkrankungsverläufe zu verhindern, wird in Schottland deshalb weiterhin zur Corona-Impfung geraten.

Impfkampagne bei Jugendlichen in Israel sehr wirksam

Auch in Israel zeigt die Impfkampagne weiterhin Wirkung: Erste Auswertungen der größten Krankenversicherung verzeichnen auch bei Kindern und Jugendlichen eine hohe Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer gegen COVID-19. Der Schutz vor einem schweren Verlauf liegt bei 90 Prozent, das Vakzin soll bis zu 93 Prozent vor einer symptomatischen Erkrankung schützen.

Aktualisiert: 25.10.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin