Zahnpflege bei Kindern

Kindern die Zahnpflege schmackhaft zu machen ist keine leichte Aufgabe. Das tägliche Zähneputzen kann schnell zur Qual werden und in einen Machtkampf zwischen unwilligem Kind und genervten Eltern ausarten. Ein frühes und vor allem zwangloses Heranführen an das tägliche Zähneputzen hilft, eine solche Situation zu vermeiden und kann dem Kind sogar Spaß an der Zahnpflege vermitteln. Denn je früher sie zur Routine wird, desto kleiner ist die Gefahr von schmerzhaftem Kariesbefall und umso angstfreier ist der regelmäßige Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

Früh übt sich wer ein Meister werden will – dieser Sinnspruch gilt auch für die Zahnpflege. Schon das ersten Zähnchen sollte täglich vorsichtig mit einem Wattestäbchen und Wasser gereinigt werden, denn schon Fläschchen und Brei bringen Kohlenhydrate und Zucker in den Mundraum und können die Zähne schädigen. Hat das Kleinkind dann einen großen Teil seiner Zähne sollte es eine eigene Babyzahnbürste mit weichen Borsten für die tägliche Pflege sein eigen nennen.

Wichtig sind hier folgende Kriterien:

  • Ein kleiner Bürstenkopf, der dem Kindermund angepasst ist,
  • weiche abgerundete Borsten die das empfindliche Zahnfleisch und die gerade durchbrochenen Zähne nicht verletzen und
  • ein bequemer, Griff – dreieckige Form – der für Kinderhände leicht und sicher zu greifen ist.

Wichtig: Besonders Kinderzahnbürsten sollten alle zwei bis drei Monate ausgetauscht werden und ausschließlich vom Kind persönlich genutzt werden um Erkrankungen vorzubeugen.

Aktualisiert: 12.12.2013 – Autor: proDente e. V.

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