Was ist die PECH-Regel?

PECH-Regel nach Verletzungen beim Sport © istockphoto, humonia

Bei akuten Verletzungen sollte man die bewährte PECH-Regel anwenden, denn gerade die ersten Minuten nach einem Unfall sind entscheidend, um die Folgen für den Betroffenen möglichst gering zu halten.

Die PECH-Regel ist eine leicht zu merkende Grundregel bei Sportverletzungen und besteht aus folgenden Maßnahmen:

  • P = Pause
  • E = Eis
  • C = Compression
  • H = Hochlagern

P = Pause

S o f o r t mit dem Sport aufhören. Die verletzte Körperstelle sollte ruhig gestellt und nicht mehr unnötig bewegt werden, um innere Blutungen und Schwellungen zu begrenzen und um zu verhindern, dass sich Verletzungen verschlimmern.

E = Eis

Danach die verletzte Stelle mit Eis (kein Eisspray verwenden) kühlen. Ist kein Eis in der Nähe, so kann man auch fließendes kaltes Wasser oder kalte Umschläge benutzen. Das Eis bewirkt durch die Verengung der Blutgefäße eine Verminderung von Blutungen und Schwellungen - es kann kein weiteres Blut mehr austreten, das betroffene Körperteil schwillt nicht weiter an.

C = Compression

Der nächste Schritt ist das Anlegen eines Druckverbandes mit mäßiger Spannung. Durch das Zusammendrücken des Gewebes wird eine weitere Einblutung reduziert. Die Kompression sollte möglichst zusammen mit der Kühlung angewandt werden.

H = Hochlagerung

Die verletzte Körperregion sollte höher liegen als das Herz, so dass das Blut aus der verletzten Region auf venösem Wege zum Herzen fließen kann. Das führt dazu, dass sich die Schwellung und die damit verbundenen Schmerzen vermindern. Auch im weiteren Verlauf der Behandlung macht es Sinn das verletzte Körperteil regelmäßig hochzulagern.

Aktualisiert: 13.06.2018

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