Purinarme Lebensmittel

Purine sind in unterschiedlichsten Lebensmitteln enthalten. Da Purin im Körper in Harnsäure umgewandelt wird, ist es vor allem bei bestimmten Erkrankungen wie Gicht sinnvoll, darauf zu achten, dass purinarme Lebensmittel verzehrt werden. Aber in welchen Nahrungsmitteln steckt wenig Purin? Welche sind also zu empfehlen, wenn der Harnsäurespiegel zu hoch ist? Das erfahren Sie hier!

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Welche Nahrungsmittel sind arm an Purin?

purinarme Lebensmittel © iStock.com/Ridofranz
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Purin ist in vielen Lebensmitteln wie Fleisch und tierischen Produkten enthalten. Aber auch einige Gemüse- und Obstsorten sind reich an Purin. Es gibt eine Vielzahl an Lebensmitteln, die wenig Purin enthalten und deshalb zu bevorzugen sind, wenn die Harnsäurewerte erhöht sind. Vor allem pflanzliche Kost ist bei einer purinarmen Ernährung zu bevorzugen. Welche Lebensmittel dabei besonders purinarm sind, zeigen wir Ihnen in der folgenden Fotostrecke.

Milch und Milchprodukte

Milchprodukte © iStock.com/grafvision
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Milch und Milchprodukte sind nicht nur purinarm, sondern ihr Puringehalt liegt sogar bei Null. Milch, Joghurt, Quark, Frischkäse und auch Butter können deshalb bedenkenlos bei erhöhten Harnsäurewerten konsumiert werden, da sie kein Purin enthalten. Außerdem versorgen Milchprodukte den Körper mit für die Knochen wichtigem Kalzium.

Eier

Eier © iStock.com/Nacho Mena
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Auch Eier zählen zu den purinarmen Lebensmitteln. Ein Hühnerei enthält lediglich fünf Purine, was sehr wenig ist. Deswegen können Eier bei Gicht bedenkenlos verzehrt werden.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse © iStock.com/fcafotodigital
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Die meisten Obst und Gemüsesorten können frisch oder tiefgefroren bedenkenlos bei einer purinarmen Ernährung gegessen werden. Empfehlenswert sind vor allem Bananen, Zitrusfrüchte, Melonen, Stein- und Beerenobst, Weißkohl, Auberignen, Paprika, Tomaten und Blattsalate. Auch Zwiebeln können bei erhöhten Harnsäurewerten bedenkenlos verzehrt werden. Vermieden werden sollten gezuckerte Obstkonserven und gesalzene Gemüsekonserven. Milchsauer eingelegtes Gemüse und Trockenfrüchte sind hingegen für eine purinarme Ernährung geeignet.

Wurzelgemüse

Wurzelgemüse © iStock.com/carlosgaw
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Wurzelgemüse, Fenchel, Knollengemüse und Kartoffeln sind sehr purinarm und dürfen bei Gicht in beliebiger Menge verzehrt werden. Auch die Verwendung von Pflanzenölen bei der Zubereitung sind kein Problem für Gichtpatienten.

Reis und Getreide

Reis und Getreide © iStock.com/fcafotodigital
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Wer auf seine Harnsäurewerte achten muss, für den sind Reis und alle Getreidearten günstig auf dem Speiseplan. Idealerweise sollte dabei zu Vollkornvarianten gegriffen werden, da diese mehr Nährstoffe enthalten und länger satt machen.

Nüsse und Mandeln

Nüsse und Mandeln © iStock.com/margouillatphotos
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Für Menschen mit Gicht, die wegen erhöhten Harnsäurewerten auf eine purinarme Ernährung achten sollen, sind Nüsse und Mandeln günstig, da sie kaum Purine enthalten. Ideal sind Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln sowie Nussmuse, die auch als leckerer Brotaufstrich dienen können. Auch Leinsamen und Sonnenblumenkerne dürfen ab und zu auf dem Speiseplan stehen. Weniger günstig ist Mohn, da dieser sehr viele Purine enthält.

Müsli

Müsli mit Himbeeren © iStock.com/AnnaPustynnikova
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Wer wegen Gicht darauf achten muss, möglichst purinarm zu essen, für den eignen sich Müslis und Getreideflocken, die ungesüßt sind. Zusammen mit Beeren und Milch oder Joghurt ergeben sie ein gesundes, leckeres und gut sättigendes Frühstück.

Aktualisiert: 05.05.2021 - Autor: Miriam Funk, Medizinredakteurin und Physiotherapeutin