Schlank und gesund ins Frühjahr

Schlanke Frau mit Maßband © istockphoto, gbh007

Winterspeck loswerden...

Wer in den Wintermonaten ein bisschen "aus der Form geraten" ist, sollte sich wieder etwas mit dem Schlemmen einschränken und viel Gemüse und Obst essen, um dem Frühling voller Tatendrang, körperlicher Fitness und mit weniger Pfunden zu begegnen. Klaudia Pütz, Diplom Diätassistentin der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen sagt: "Kalorienreduzierte Ernährung, Bewegung und Entspannung stehen jetzt für viele Menschen auf dem Tagesplan, um Körper und Geist in Hochform zu bringen."

...und Gesundheit hinzugewinnen

Die gute Nachricht von den Ernährungsaposteln: Um abzuspecken, muss nicht verzichtet werden. Im Gegenteil, es bedeutet: "Satt essen mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Salat!" Es sollten mehr pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan eingebaut werden, und das Fleisch sollte nur noch zwei bis drei Mal pro Woche als Beilage verzehrt werden, erklärt Pütz.

Komplexe ballaststoffreiche Kohlenhydrate wie sie beispielweise in Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornreis und Pellkartoffeln vorkommen, tragen zur Sättigung bei, liefern Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Sie helfen beim Abspecken, stärken das strapazierte Immunsystem und vermeiden die gefürchtete Frühjahrsmüdigkeit.

Obst und Gemüse satt

Gemüse und Obst kann beliebig viel gegessen werden, 1000 Gramm täglich, zu jeder Mahlzeit eine Portion oder mehr. Am einfachsten gelingt die Umsetzung, wenn man es sich zur Regel macht, fünf Portionen täglich davon zu essen. Dazu zählt auch ein Gemüsesaft oder ein mit Obstsaft zubereitetes Müsli.

Gemüse und Salat machen nicht dick, solange Gemüse nicht mit fetttriefenden Saucen zubereitet oder der Salat mit Majonäse oder ölhaltigen Dressings ertränkt wird. Alle Gemüse- und Obstsorten außer Avocado und Oliven bestehen zum überwiegenden Teil aus Wasser und sind zudem nahezu fettfrei.

Lieber eine Banane mehr

Auch Bananen und Weintrauben können im Rahmen einer Reduktionskost reichlich gegessen werden. Eine Banane hat zwar ebenso viel Kalorien wie eine Scheibe Mortadella, sie sättigt jedoch deutlich besser. Bei fünf Bananen ist jedermann bereits satt, nach fünf Scheiben Mortadella ist lediglich der "Appetit auf mehr" angeregt.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie tragen dazu bei, das Krebsrisiko zu senken, die Bildung freier Radikale zu hemmen, das Immunsystem zu stärken und bieten Schutz vor Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen. Zusätzlich zu reichlich Gemüse und Obst kann heute auch auf Gemüse- und Obstkonzentrate als Nahrungsergänzung zurück gegriffen werden um noch mehr Gesundheit zu tanken, so Pütz abschließend.

Aktualisiert: 29.03.2018 – Autor: Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.

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