Hausmittel für zahnende Kinder

Hausmittel im Test

Wer zu altbewährten Hausmitteln greifen möchte, bietet seinem Baby am besten ungesüßten, entzündungshemmenden Kamillentee an. Von Veilchenwurzeln und Bernsteinketten ist dagegen abzuraten. Veilchenwurzeln - wie ein Beißring eingesetzt - sind meist nicht ausreichend gereinigt und können leicht zu Entzündungen am gereizten Babyzahnfleisch führen. Bei Bernsteinketten, die beruhigend wirken und bei Zahnungsschmerzen helfen sollen, besteht die Gefahr, dass sich das Kind stranguliert. Oder dass die Kette reißt und es die Steinchen verschluckt.

Pflege auf den ersten Biss

Ist das erste blitzende Zähnchen da, geht's los mit der Pflege: Je früher sich Kinder daran gewöhnen, umso selbstverständlicher ist sie später. Bis zum zweiten Geburtstag reicht es, die Zähne abends mit einer Kinderzahnbürste und einem Klecks Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt höchstens 0,05 Prozent) zu putzen. Bei den ersten Zähnchen sind Finger-Zahnbürsten aus der Apotheke empfehlenswert.

So erkennt man, dass Kinder zahnen

  • Das Baby schläft schlecht, weint und schreit häufiger und ist unleidlich.
  • Es versucht, auf der eigenen Faust herumzukauen.
  • Es hat keinen Appetit, dafür aber eine regere Verdauung.
  • Seine Wangen sind auffallend rot und heiß.
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen, gerötet und empfindlich.
  • Das Baby sabbert stärker als sonst.

Aktualisiert: 06.06.2012

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?