Von der Brust zum Brei: Der entspannte Übergang

Muttermilch – ein Kunstwerk der Natur, das dem Baby zumindest in den ersten sechs Monaten einfach alles gibt, was es braucht. Erst ab dem siebten Monat, wenn die Eisenspeicher aufgebraucht sind, ist es an der Zeit, die so genannte B(r)eikost einzuführen. Nicht alle Babys machen da von Anfang an begeistert mit.

Es ist noch kein kleiner Meister vom Himmel gefallen

Bisher kennt ihr Baby nur die flüssige und vor allem leicht süßliche Muttermilch. An alle anderen Geschmäcker, Konsistenzen und auch das Essen mit einem Löffel muss es sich erst nach und nach gewöhnen. Außerdem wird es nun den Saugreflex durch die Schluck-Kau-Bewegung ersetzen. Wenn das Baby am Anfang den Mund verzieht und den Brei wieder herausdrückt, bedeutet das also nicht unbedingt, dass es ihm nicht schmeckt. Zunächst einmal ist das alles sehr ungewohnt.

Tipps:

  • Füttern Sie in Ruhe und ohne Zeitdruck!
  • Geben Sie die erste Mahlzeit wenn das Kind sich an der Muttermilch bereits halb satt getrunken hat. Dann ist es entspannter und aufgeschlossener gegenüber Neuem.
  • Unter Umständen klappt aber auch die genau entgegengesetzte Strategie. Manche Babys essen eher etwas Neues, wenn sie besonders viel Hunger haben.
  • Füttern Sie das Baby mit einem weichen, schmalen und flachen Kunststofflöffel. Silberlöffel sind ihm zu kalt und zu hart.
  • Beginnen Sie am besten mit reinem Möhrenmus oder Kürbis. Beides ist weich und süß und damit der Muttermilch ähnlich. Mischen Sie evtl. etwas Muttermilch unter.
  • Je feiner der Brei püriert ist, umso besser. Eventuell kann er noch mit etwas Obstsaft verflüssigt werden.

Aktualisiert: 05.01.2017 - Autor: Ina Mersch

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